„The Voice of Germany”

Jesper Jürgens – die Stimme aus Eimsbüttel

| Lesedauer: 2 Minuten
Ricarda Twellmann

Jesper Jürgens will morgen bei der Castingshow "The Voice of Germany" eine Runde weiterkommen - seine Chancen stehen gut.

Hamburg. Seine Stimme klingt sanft, geschmeidig und wirkt irgendwie beruhigend. Sie rutscht leicht durch den Gehörgang und bleibt doch im Ohr. Das sagt auch die Jury der Castingshow "The Voice of Germany", in der unter anderem Nena und Xavier Naidoo sitzen, über die Stimme des Hamburgers Jesper Jürgens. Längst gilt er als Favorit. Morgen Abend geht es für den 25-Jährigen in die nächste Runde, die der sogenannten Liveshows.

Dann werden auf Sat.1 und ProSieben neben den Juroren auch die Zuschauer mitentscheiden, welches Talent weiterhin dabeibleibt. Bei Jespers erstem Auftritt, in den sogenannten Blind Auditions, hatte die Jury noch mit dem Rücken zur Bühne gesessen. Überzeugte eine Stimme, drückten die Juroren einen Knopf, um jeweils ihren Sessel umzudrehen. So signalisierten sie Interesse daran, den Kandidaten in den kommenden Wochen zu unterrichten. Gerade einmal vier Sekunden benötigte Jesper, um damals Xavier Naidoo zu beeindrucken: "Du bist eine der eindrucksvollsten Stimmen, die ich hier je gehört habe."

In der nächsten Runde trat Jesper gegen die Sängerin Sam Leigh Brown an. Obwohl seine Gegnerin vor zehn Jahren bereits einen Charts-Hit gelandet hatte, konnte der Hamburger wieder überzeugen. Im Zusammenhang mit seinem Namen fallen Worte wie "ungeschliffener Diamant" und "Ausnahmetalent". "Ich hatte noch nie Gesangsunterricht, und meine Bühnenerfahrung beschränkt sich auf drei Auftritte in einer Tapasbar", sagt Jesper, der in einer kleinen Wohnung in Eimsbüttel lebt.

In den vergangenen beiden Wochen hat sich der Nachwuchsmusiker fleißig mit der Hilfe seines Idols Xavier Naidoo in Berlin auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet. "Vor allem muss ich an meiner Technik arbeiten. Ich hatte ja beim Singen nie professionelle Anleitung, und da haben sich ein paar Dinge eingeschlichen, die nicht so gut für die Stimme sind", sagt der 25-Jährige.

Jesper ist ein entspannter Typ. "Fast sogar ein bisschen langweilig", wie er selbst sagt. "Am Wochenende koche ich total gerne mit meinen Freunden und quatsche bei einem Glas Wein. Ich bin nicht so der Partytyp", erzählt er, hüstelt ein bisschen und lacht danach. Auch die nächste Sendung morgen macht ihn nicht unruhig. Und das, obwohl er sich eine kleine Erkältung eingefangen hat. "Ich mache mich nicht verrückt, bleibe ruhig und lerne den Text", sagt Jesper. Dieses Mal soll ihm Mando Diaos "Gloria" Glück bringen.

"The Voice of Germany" - erste Liveshow am Donnerstag, 22. November, um 20.15 Uhr auf ProSieben

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