Mode Hamburg

Gemeinsamkeiten von Bauwerken und Knöpfen

Foto: Martin Brinckmann

Von teilweise kilometerlangen Gebäuden hin zu Zentimetergrößen. Architekt Hadi Teherani entwarf erstmals ein Herren-Accessoire.

Neustadt. Er ist bekannt für seine futuristischen Gebäude wie das Dockland am Hafen. Wenn Stararchitekt Hadi Teherani Bürogebäude und Interieur designt, dann kommt es ihm auf Technik und gläserne Fassaden an. Nun ist er eine neue Liaison eingegangen. Ebenfalls klar und schimmernd. Das sind zumindest die Steine der Manschettenknöpfe, die er jetzt entwarf. "Das, was anders ist, ist der Maßstab. Von teilweise kilometerlangen Gebäuden hin zu Zentimetergrößen", sagt Hadi Teherani, der es nicht nur in seinen Büros minimalistisch mag, sondern auch am Hemdärmel. Eben ein klassisches Herren-Accessoire, das er selbst seit vielen Jahren trägt: "Die ersten Knöpfe habe ich damals zum Studium von meiner Freundin bekommen und auch immer getragen." Der gebürtige Iraner hat an seiner neuen Tätigkeit Gefallen gefunden und schwärmt: "Ich könnte mir nun auch vorstellen, Uhren, Füllfederhalter oder Gürtel zu entwerfen."

Um die exklusive "Tribute to Architecture Collection" von Montblanc neben anderen prunkvollen Stücken der Schmuck- und Schreibfirma zu sehen, kamen gestern Abend 150 geladene Gäste wie Schauspieler Thomas Heinze, Marion Fedder (Frau von Schauspieler Jan Fedder) und der Gesamtvertriebsleiter Audi Region Nord, Dietmar K. Elsasser, in die Boutique am Neuen Wall. Auch der ehemalige Fußballprofi Sergej Barbarez war unten ihnen und gestand, dass er außer einer Uhr eigentlich keinen Schmuck trage. Ganz anders sieht das bei Moderatorin Nandini Mitra aus. "Ich liebe Schmuck", sagt sie. Da sie bei Jil Sander eine Schneiderlehre gemacht habe, könne sie sich durchaus vorstellen, wieder handwerklich kreativ zu werden.