WM-Finale

Hamburger Fotograf erlebte in Rio die Nacht seines Lebens

Durch die Hintertür gelangte Paul Ripke in den Kreis der deutschen Elf und beim Finale sogar auf das Spielfeld. Eine Auswahl aus seinen fast 15.000 Bildern gibt es jetzt als Buch.

Den entscheidenden Satz sagt Oliver Bierhoff drei Minuten vor dem Abpfiff des WM-Finales Deutschland gegen Argentinien in Rio. Vier Minuten zuvor hat Mario Götze an diesem denkwürdigen 13. Juli 2014 im Maracanã-Stadion die deutsche Elf mit 1:0 in Führung geschossen. „So Paul, ab jetzt gelten für dich keine Regeln mehr“, ruft der Teammanager des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) dem Hamburger Fotografen vom Spielfeld aus über die halbhohe Absperrung zu.

„So was darf man mir nicht sagen“, meint Paul Ripke und grinst.

Dieser Satz wird der Startschuss für die Nacht seines Lebens. Es ist 23.33 Uhr Ortszeit in Rio, und das Maracanã-Stadion ist mit seinen knapp 75.000 Zuschauern längst ein Hexenkessel. Der 33-Jährige schafft es in dem Trubel von der Zuschauer-Tribüne – Reihe 1, Platz 1 – direkt hinter der deutschen Trainerbank mit seiner Leica-Kamera, die er irgendwie durch die Kontrollen gebracht hatte, in den Innenraum. Zu den Betreuern und den Ersatzspielern, die dem Schlusspfiff entgegenfiebern. Jetzt ist er nur noch ein paar Meter von der Seitenlinie entfernt. Und als der italienische Schiedsrichter Nicola Rizzoli das Endspiel abpfeift, weicht Paul Ripke den deutschen WM-Helden nicht mehr von der Seite.

Zweimal wird er von Ordnern aus dem jubelnden Kreis gezogen. Zweimal wird er von den Spielern wieder reingeholt.

Er dürfte da gar nicht sein. Ein WM-Stadion ist vergleichbar mit einem Hochsicherheitstrakt. Die Fifa, der Weltfußballverband, hat jeden Zentimeter in den Arenen unter strengster Kontrolle. Und das Spielfeld während eines Weltmeisterschafts-Finales ist quasi ein heiliger Ort. Umzingelt von grimmigen Sicherheitskräften, die alles im Blick haben und jeden am Kragen packen, der sich unerlaubt Zutritt auf den grünen Rasen verschaffen will. Begehbar nur für eine ausgewählte Schar von Menschen. Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Betreuer. Ausgewiesen zudem mit einer Akkreditierung, die in einer Plastikhülle an einem bunten Bändchen um ihren Hals baumelt.

Als das Fußballfest in Brasilien begann, saß Ripke noch zu Hause in Hamburg

Paul Ripke hat nur eine Kamera und ein Objektiv dabei. 24 Millimeter. Kein Blitz. Er muss also ganz nah ran an die Hauptdarsteller, um überhaupt verwertbare Bilder schießen zu können. Mit einer kompletten Foto-Ausrüstung aber wäre er erst gar nicht an den Ordnern und Security-Leuten vorbei ins Stadion gelangt. Schließlich hatte er ja keine Akkreditierung wie die anderen WM-Fotografen. Diese auserlesenen Bildermacher dürfen vor, während und nach dem Spiel ihre Fotos von zugewiesenen Plätzen in abgesperrten Stadion-Bereichen schießen. Aufs Spielfeld oder gar in die Kabine dürfen sie nicht.

Es verwundert deshalb nicht wirklich, dass die akkreditierten deutschen Sportfotografen über Ripkes Alleingang nicht besonders amüsiert sind. Viele sind immer noch wütend und entsetzt. Sie sprechen von Wettbewerbsverzerrung und davon, dass Ripke ihnen viele Fotos – und damit das Geschäft – kaputt gemacht hat, weil er andauernd im Bild gestanden habe.

„Es gibt Kollegen, die haben seit 24 Jahren auf diese magischen Momente gewartet, und dann versaut ihnen Paul Ripke die besten Bilder“, sagt Markus Gilliar, Sprecher der deutschen Sportfotografen. Er sagt, dass es sich nicht in erster Linie um ein Paul-Ripke-Problem handelt, sondern die Frage aufwirft: „Wer hat ihn dazu legitimiert, und wie konnte es dazu kommen, dass ein ganzer Berufsstand massiv benachteiligt wird?“ Er weist auch darauf hin, dass Kollegen, die nur einen Meter über den genehmigten Bereich hinaustreten, eine Sperre durch die Fifa riskieren.

Und die deutschen Fotografen beschweren sich darüber, dass der DFB seit der Europameisterschaft 1992 ihre Arbeit Stück für Stück erschwert hat und nur noch häppchenweise Fotos mit einzelnen Spielern oder vom Training zulässt. „Alles wird inzwischen reglementiert und gesteuert“, sagt die Hamburger Fotografin Valeria Witters.

Und dann kommt Ripke – und der DFB gestattet lächelnd den Tabubruch. „Ich habe schon immer das Risiko gewählt“, sagt Paul Ripke. „Wenn ich nicht so nahe rangekommen wäre, hätte es von mir aus Rio überhaupt keine Fotos gegeben.“

Es werden schließlich 14.800 Bilder. Von denen schaffen es rund 400 in das Buch „One Night in Rio“, das der Hamburger jetzt herausgegeben hat. Sie erzählen kleine und große Geschichten. Zeigen glückselige deutsche Kicker auf dem Rasen und bei der Übergabe des Pokals oben auf der Tribüne. Tanzende, nachdenkliche und telefonierende Spieler in der Kabine, im Mannschaftsbus, im Hotel bei der Siegesfeier, im Flieger zurück nach Deutschland und bei der Triumphfahrt im offenen Doppeldecker-Bus durch Berlin.

Die Fotos zeugen vom vierten Stern, den sich das DFB-Team in Brasilien erkämpft und erspielt hat. „Die Bilder gehören der Nationalmannschaft“, sagt Paul Ripke. Nein, das sei kein Paul-Ripke-Buch. Es ist das Buch der Mannschaft für die Fans. Folgerichtig gibt es die Fan-Edition und, in einer Auflage von 5000 Stück, die handsignierte Gold-Edition. Und ein rührendes Vorwort.

„Die Spieler wollten diese Momente für sich festhalten. Sie haben gesagt, das Ereignis ist so groß, dass wir es ganz Deutschland zeigen wollen“, sagt Ripke. Dafür lassen sie den Fotografen aus Hamburg so nahe an sich ran wie sonst niemanden.

Sie kennen Paul als Freund des deutschen Rappers Marteria, dessen Single „Verstrahlt“ zum Soundtrack von „FIFA 12“ wurde. Ein Computerspiel, das nahezu jeder Fußballer spielt. „Meine Beziehung zu ihrer Musik war mein Zugang zu den Spielern.“ Paul Ripke hat auch schon sämtliche Nationalspieler im Studio porträtiert, und er war im Trainingslager vor der WM dabei. Man kennt sich. „Hallo Mario, hey Jerome.“ Hallo Paule!

Aber als das Fußballfest in Brasilien beginnt, sitzt er zu Hause in Hamburg.

In ihrem Vorwort schreiben die Nationalspieler: „Das ist unser Buch. Von unserer magischen Nacht in Rio de Janeiro. Das ist das Buch über den ersten Titel einer europäischen Mannschaft auf südamerikanischem Boden. Das Buch ist für Euch. Ganz gleich, wo ihr uns miterlebt und alles gegeben habt. Umschlungen in Knäueln zu Millionen auf den Fanmeilen quer durch die Republik oder irgendwo allein auf einer Autobahnraststätte in der Fahrerkabine – unser Spiel mit dem Smartphone in der Hand. Ohne Euch gäb’s keinen 4. Stern.“

Das Buch ist auch das Ergebnis einer Geschichte, die von einer grenzenlosen Leidenschaft erzählt.

Als Kind, sagt Paul Ripke, habe er immer zwei Träume gehabt. Einmal als Ski-Olympiasieger in der Abfahrt die berühmte „Streif“ im Kitzbühel gewinnen. Oder in einem WM-Finale für Deutschland eingewechselt zu werden, weil es plötzlich, warum auch immer, nicht mehr genügend Ersatzspieler gibt – und dann das entscheidende Tor zu schießen.

Er ist ein sehr guter Skifahrer. Paul wächst in Heidelberg auf. Der Vater ist Arzt, die Mutter Rechtsanwältin. „Ich war ein verwöhntes Kind.“ Eines, dem schnell langweilig wird. Immer auf der Suche nach der nächsten Ablenkung, der nächsten Herausforderung. „Ich konnte mit vielen Bällen jonglieren.“ Heute würde man vielleicht von einem ADHS-Kind sprechen und ihm flugs eine Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung attestieren.

Paul rast die schneebedeckten Berge auf Skiern schon mit zehn Jahren so schnell hinunter, dass er viermal hintereinander Schwarzwaldmeister wird. Er schafft es in den Kader des Deutschen Skiverbandes (DSV). Aber gegen die gleichaltrigen Skifahrer aus der Schweiz, Österreich oder Italien sind die jungen Deutschen chancenlos. Auch ein 14-Jähriger namens Bastian Schweinsteiger, der mit ihm im DSV-Kader fährt und auch noch ein, zwei Sekunden schneller ist als Paul Ripke aus Heidelberg, hat gegen die jungen Konkurrenten aus den Alpenländern nicht den Hauch einer Chance.

Er stellte sein Leben um, weil er hoffte, doch noch dabei sein zu dürfen

Paul kann auch ganz gut Hockey spielen, aber ist, wie er sagt, „ein wirklich schlechter Fußballer“. Trotzdem liebt er dieses Spiel. Als Fan vom 1. FC Kaiserslautern und später vom FC St. Pauli, den er am Millerntor und auch auswärts unterstützt, seit er vor zwölf Jahren zum BWL-Studium nach Hamburg kam. Heidelberg war ihm zu eng geworden. Hier in Eimsbüttel ist er glücklich mit seiner Frau Theresa und den beiden Kindern. Er liebt die Weltoffenheit und den Hafen. Er hat viele Kumpels in Berlin. „Und ich bin immer wieder froh, wenn ich aus Berlin nach Hamburg zurückkomme.“

Als er im deutschen Trainingslager im Passeiertal in Südtirol vor der WM spürt, dass sich dort etwas Großes anbahnt, weil sich das Team aus Spielern, Trainern und Betreuern als „krasse Einheit“ präsentiert, will er beim Turnier dabei sein. „Da fährt vielleicht in Brasilien der beste Partyzug der Welt ab, und ich fahre nicht mit – das geht nicht.“

Paul Ripke stellt sein Leben um. Ab sofort übernehmen jetzt in seinem Alltag Sponsoren des Deutschen Fußball-Bundes die Regie. Er least einen Mercedes, eröffnet ein Konto bei der Commerzbank und trinkt nur noch alkoholfreies Bier von Bitburger. „Ich glaube an so was“, sagt er. Ja, wirklich. Er sagt, er habe in diesen Wochen sämtliche Karma-Punkte gesammelt, die es gibt, um sich seinen großen Traum zu erfüllen.

Das Turnier in Brasilien wird angepfiffen, die deutsche Elf glänzt zum Auftakt mit einem 4:0 gegen Portugal, müht sich beim 2:2 gegen Ghana und schlägt Klinsmanns US-Boys mit 1:0. Gegen Algerien heißt es erst nach Verlängerung 2:1. Es ist der 28. Juni. Und Paul Ripke sitzt immer noch in Hamburg.

Einen Tag später schickt er eine E-Mail an Oliver Bierhoff. Es ist sein „letzter Versuch“, schreibt er, nachdem er in den vergangenen 22 Tagen stündlich auf sein Handy geschaut hat, ob nicht doch eine Mail vom DFB darauf gelandet ist. „Bitte bitte bitte lasst mich dazu kommen und anständig festhalten, was ihr da Außergewöhnliches erlebt.“

Paul Ripke fragt, warum er nicht dabei sein kann. „Liegt es an der Unterkunft – ich bringe ein Zelt mit und schlafe am Strand. Liegt es an der Verpflegung – ich muss eh mal abnehmen und werde nix essen. Liegt es an der Akkreditierung – irgendwie, irgendwo, irgendwann gibt es doch immer einen Weg. Liegt es an meinem Aussehen – ich rasiere mich gerne und trage eine Frisur eurer Wahl.“ Am Ende schreibt er: „Ich gebe die Hoffnung noch nicht ganz auf und verbleibe mit blutendem Herzen, Paule.“

Was kann Paul Ripke besser: fotografieren oder sich vermarkten? Er hat keine Ausbildung, hat Fotografie auch nicht studiert. Inspiriert wurde er von seinem Vater, einem Hobbyfotografen. In dem Wartezimmer in der Arztpraxis in Heidelberg hingen viele Fotos, die der Allgemeinmediziner selbst geschossen hatte. „Wir hatten zu Hause immer sehr viele Kameras.“ Paul hat sich alles selbst beigebracht. Seinen ersten Auftrag als Fotograf erhielt er 2002 von dem Hip-Hop-Magazin „Backspin“.

Heute beschäftigt er in seiner Firma 15 Mitarbeiter. Im Internet berichtet er aus seinem Alltag und gibt in Interviews bereitwillig Auskunft über seine Arbeit und sein Leben. Per Castingshow hat er einmal unter 23 Anwärtern einen Praktikanten für sich gesucht. Man kann Paul Ripke im Netz begleiten, wenn er mit der Hilfsorganisation Viva con Agua für eine Reportage über ein Brunnenbauprojekt nach Uganda oder nach Kenia reist.

Keine Frage: Paul Ripke, der Mann hinter der Kamera, setzt sich selbst sehr gut und sehr gerne in Szene. Er ist als Mode- und Werbefotograf tätig. Er hat auch schon kleine Filme und Musikvideos gedreht. Ja, sagt er, er könne sich sicher ganz gut verkaufen. Ein Menschenfänger. Sympathisches Lächeln, angenehme Stimme, fröhliche Augen, gelassenes Auftreten. Keiner, der im Gespräch auf die Tonne haut.

Aber das ist nicht alles. „Könnte ich nicht fotografieren, wäre ich nur ein Angeber, der sich Mühe gibt“, sagt er. Er sagt auch, dass es „viele, viele“ gibt, die besser fotografieren können als er. Und dass er in Rio einfach auch sehr viel Glück gehabt habe.

Aber Glück muss man sich erarbeiten. Und ständig neue Ideen ebenso. Und Paul Ripke hat die Leidenschaft. „Ich bin leidenschaftlich, was Menschen, Beziehungen und Situationen angeht“, sagt er. Und etwas weniger leidenschaftlich, wenn es um das perfekte Bild geht. Er bearbeitet seine Bilder genau einmal – und ist dann schon wieder auf dem Sprung zum nächsten Projekt. Er hat einmal von der Maximierung der Ereignisdichte gesprochen. „So viel wie möglich, so kurz wie möglich.“ Die stundenlange Nachbearbeitung an einem einzelnen Foto ist nicht sein Ding.

Dafür verbringt er die Zeit lieber Seite an Seite mit seinen Protagonisten. Mit den Toten Hosen war er in Argentinien, und er hat die Band in den Jahren 2012 und 2013 auf ihrer Tournee durch Europa begleitet. „Da ist es oft schwierig, den Mittelweg zwischen Fan und Nicht-Fan zu finden.“ Aber irgendwann war er so nah dran an Campino und Co., dass die Musiker ihn gar nicht mehr bemerkt haben.

Dann entstehen seine Bilder. Paul Ripke hat das mal beschrieben, als er von einem jungen Fotografen nach einem Tipp gefragt worden ist. „Dann sage ich immer: Das Foto von Campino, wie er auf Ibiza auf einer Klippe steht, das kann jeder machen. Selbst wenn du nur ein iPhone zur Hand hast, wird das ein super Foto. Das Entscheidende ist aber: Wie komme ich dorthin, dass ich dieses Foto machen kann? Man muss sich mit den Künstlern am Ende gut verstehen.“

Und nur, wenn man ganz nah dran ist, steigen die Chancen, mit der Kamera Dinge festzuhalten, die sonst im Verborgenen geblieben wären.

Es gibt drei Bilder in dem Rio-Buch, in dem sämtliche veröffentlichten Fotos mit den Verantwortlichen und den Spielern abgesprochen worden sind, die Geheimnisse verraten. Auf einem erhält Mario Götze kurz vor seiner Einwechslung in der 88. Minute letzte Instruktionen von Co-Trainer Hansi Flick auf der Trainerbank. Ganz oben in der Mappe, die Flick aufgeschlagen hat und in der wohl Laufwege, Gegenspieler und Positionen aufgelistet sind, liegt eine Kinderzeichnung. „Viel Erfolg – LENI“ kann Götze dort lesen. Es ist eine vorletzte liebevolle Motivation für den Bayern-Stürmer.

Das nächste Bild zeigt die innige Umarmung von Jogi Löw und Mario Götze am Spielfeldrand. Man sieht, wie der Bundestrainer seiner Nr. 19 etwas ins Ohr flüstert. „Zeig der Welt, dass du besser bist als Messi“, hat er ihm wohl mit auf den Weg gegeben, bevor Götze für Miroslav Klose eingewechselt wird.

Für den Fall eines Elfmeterschießens hatte Löw zwei Schützen schon notiert

Und auf einem weiteren Foto liegt ein handgeschriebener Zettel auf dem grünen Rasen neben der deutschen Trainerbank. Nur zwei Namen stehen darauf: Mario und Lukas. Daneben liegt ein schwarz-weißer Filzstift. Die Geschichte dazu wird vom DFB nicht dementiert: Es handelt sich um die ersten beiden deutschen Elfmeterschützen für den Fall, dass die Partie auch nach 120 Minuten 0:0 gestanden hätte. Was bedeutet, dass Löw kurz vor Schluss noch Lukas Podolski für das Elfmeterschießen eingewechselt hätte. Als Götze dann jedoch das 1:0 erzielte, brachte der Bundestrainer Per Mertesacker für Mesut Özil, um die Abwehr zu stabilisieren und den Vorsprung über die Zeit zu retten. Und der Zettel mit den zwei Namen musste nicht vervollständigt werden, sondern flog achtlos auf den Boden.

All diese Bilder wären nicht entstanden und die Geschichten nicht erzählt worden, wenn Paul Ripke nicht Grenzen überschritten hätte. Immerhin durfte er nach seiner Verzweiflungs-Mail an den DFB darauf hoffen, beim Finale ziemlich nahe an das Team heranzukommen. Er flog am Sonnabend vor dem Endspiel nach Rio und bekam auch noch eine Eintrittskarte für das Maracanã-Stadion. Alles andere sollte sich an diesem denkwürdigen Abend ergeben.

Die Antwort von Oliver Bierhoff und Thomas Beheshti aus dem Teammanagement des DFB auf Ripkes Mail lautete: „Lieber Paul, immer locker bleiben, Haare so lassen und mitkommen. Wir schießen die Tore, du die Fotos.“

Das Buch „One Night in Rio“ hat 400 Seiten. Die Fan-Edition kostet 29,95 Euro, die handsignierte Gold-Edition 99,95 Euro