Hamburg. Es brodelt in der Musikszene: Der Streamingriese hat nun ein System, das Stars begünstigt. Verein RockCity Hamburg ist alarmiert.

Das Brodeln und der Frust sind deutlich zu spüren in der Hamburger Musikszene. Beim Konzert ihrer Indierock-Band August August im Kiezclub Häkken setzte die Hamburger Musikerin Kathrin Ost jüngst zu einer passionierten Rede an. Ein Teil ihrer Wut richtete sich gegen den Streaming-Anbieter Spotify und seine neuen Vergütungsregeln, die seit dem 1. Januar gelten. Für die Songschreiberin, Sängerin und Bassistin vor allem ein Affront gegen die unabhängige Musikszene jenseits des Mainstreams.