Hamburg. Die französische Sopranistin Axelle Fanyo begeisterte in der „Rising Stars“-Reihe im Kleinen Saal. Das Publikum war lautstark angetan.

Wer als junge, aufstrebende Sopranistin frühe Lied-Raritäten von Weill und Schönberg mit etwas Klaviermusik von Ravel und Gershwin, mit einem Spiritual und Songs von Gershwin, Florence Price, Margaret Bonds und William Bolcom in sein Debüt-Recital in der Elbphilharmonie zusammenkomponiert, muss entweder schon ungesund selbstbewusst sein – oder ziemlich toll. Axelle Fanyos Auftritt in der jährlichen „Rising Stars“-Reihe im Kleinen Saal tendierte eindeutig zu Letzterem.