Hamburg. Die norwegische Sängerin singt und erzählt beim Konzert von Liebeskummer, Alkoholsucht, ihrer Mutter – und vom großen Babyglück.

Sie ist eine Dramaqueen. Und sie macht daraus keinen Hehl, ganz im Gegenteil. Bei ihrem Konzert im Mojo Club lässt Maria Mena ihre Fans teilhaben an all den Krisen und gescheiterten Liebesbeziehungen, die sie ein Leben lang begleitet haben. Fast jeden Song leitet die Sängerin aus Oslo mit einer ausführlichen Erklärung der Umstände ein, aus denen heraus das Lied entstanden ist. Die Stücke ihres aktuellen Albums „And Then Came You“ sind eine brutale Abrechnung mit ihren Liebhabern, aber auch mit sich selbst. „Ich habe mich manchmal wie eine schlimme Stalkerin verhalten“, gibt sie zu.