Hamburg. Sympathisch verrückt: „Pianomania“-Konzertreihe dreht sich um Liszts h-Moll-Sonate. Denis Kozhukhin kombinierte sie mit Schubert.

Diese Idee der Elbphilharmonie-Konzertplanung ist an sich sympathisch verrückt. Eine „Pianomania“-Reihe in vier Folgen rund um eines der größenwahnsinnigsten Stücke Liszts für den Kleinen Saal zu programmieren, der in dieser Kategorie nun wirklich einiges geliefert hat: die h-Moll-Sonate, genau 170 Jahre alt. Wie damit klarkommen, wie sie einhegen für einen Konzertabend? Nun war es an Denis Kozhukhin (der übrigens wie die fast gleichaltrigen Kollegen Daniil Trifonov und Igor Levit in Nischni Nowgorod geboren wurde), das 30-Minuten-Biest entschlossen niederzuringen.