Hamburg. Eine Begegnung mit Béla Bartók, ein Projekt mit dem Ensemble Modern und natürlich viel Jazz: Die Saison verspricht aufregende Konzerte.

Einfach nur den bewährten Bigband-Stiefel runterspielen, mit Tribute-Konzerten für Jazzgrößen wie Duke Ellington oder Charlie Parker auf den kleinsten gemeinsamen Nenner setzen, das ist Geir Lysnes Sache nicht. „Wir möchten eine Stimme in der Gesellschaft sein und zeigen, was eine Bigband leisten kann“, sagt der norwegische Chefdirigent der NDR Bigband, und deren Manager Michael Dreyer ergänzt: „Wir wollen neue Wege gehen.“ Deshalb habe man auch ein eigentlich verlockendes Angebot der Elbphilharmonie abgelehnt, ein Konzert in Erinnerung an Ellington zu spielen und konzentriere sich stattdessen auf andere musikalische Projekte.