Kirche

Interkulturelles

Kunst, Kultur und Kulinarisches aus Äthiopien werden bei St. Martinus in Eppendorf geboten. Seit vergangenem Jahr sind sie Partner: die evangelisch-lutherische und die äthiopisch-orthodoxe Tawahedo-Gemeinde Hl. Kidane Meherit. Aus der räumlichen Kooperation ist auch eine ökumenische geworden, die in der Kirchennacht unter anderem mit einer gemeinsamen Andacht und äthiopischen und deutschen Speisen gefeiert wird.

Aus dem an Äthiopien angrenzenden Eritrea kommen die Rhythmen, die in der katholischen Kirche Herz Jesu in Hamm erklingen. Dort wird ein eritreischer Gospel-Chor Glück und Dankbarkeit auf seine traditionelle Weise ausdrücken.

Ebenfalls im ostafrikanischen Raum beheimatet sind die Kopten. In der ägyptisch-koptischen Kirche in Rotherbaum, erfahren Besucher in einem Vortrag des Historikers Michael Hesemann mehr über die Geschichte der Kopten und ihre heutige Situation.

In der katholischen Kirche St. Annen in Langenhorn diskutiert der Dominikaner Pater Richard Nennstiel in und nach seinem Vortrag die Frage „Müssen wir vor dem Islam Angst haben?“ Der Leiter des Dominikanischen Instituts für christlich-islamische Geschichte ist Islambeauftragter des Erzbistums Hamburg.

Einblicke in andere Glaubenswelten gibt es auch im Ökumenischen ForumHafenCity. Dort sollen die klangvollen Gesänge und Rezitationen der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche ertönen.

Die katholische St. Marien Gemeinde in Ottensen bietet Raum für interkulturelle Begegnungen von Alt- und Neu-Hamburgern beim „Futtern und Klönen“. Mit dabei typische Speisen aus der syrischen Küche, alles ist halal.

St. Martinus, 18.20 Uhr, Martinistr. 33; Herz-Jesu-Gemeinde, 21 Uhr, Bei der Hammer Kirche 12; Ägyptisch-koptische Kirche, 20 Uhr, Schröderstiftstraße 34; St. Annen, 20 Uhr, Schmuggelstieg 22; Ökumenisches Forum HafenCity, 20.45 Uhr, Shanghaiallee 12; St. Marien, Gemeindehaus, 19 Uhr, Bei d. Reitbahn 4

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