Hallenfussball

Tillmann-Cup: Eintracht Elbmarsch erst im Finale gestoppt

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Markus Steinbrück
Individuelle Ehrungen (von links): Trainerin Vanessa Plieschke, Vorsitzender Jens Heidemann (beide Eintracht Elbmarsch), Anna Schröder (Ratzeburger SV), Anika Prüfer, Alina Prüfer (beide TSV Stelle), Sponsor Marvin Meyer (Tillmann Dach- und Fassadenbau).

Individuelle Ehrungen (von links): Trainerin Vanessa Plieschke, Vorsitzender Jens Heidemann (beide Eintracht Elbmarsch), Anna Schröder (Ratzeburger SV), Anika Prüfer, Alina Prüfer (beide TSV Stelle), Sponsor Marvin Meyer (Tillmann Dach- und Fassadenbau).

Foto: Eintracht Elbmarsch

Beim Frauenturnier in Tespe überzeugen die Gastgeberinnen sportlich und organisatorisch. Der Turniersieger heißt Bergedorf 85.

Tespe.  Gastgeber Eintracht Elbmarsch konnte beim Hallenfußballturnier für Frauenmannschaften doppelt überzeugen: einmal als umsichtiger Organisator des 13. Tillmann-Cups, zum anderen mit einer sehr guten sportlichen Leistung. In der Sporthalle Tespe mussten sich die Landesligafrauen erst im Endspiel dem Oberligisten Bergedorf 85 geschlagen geben – mit 4:5 nach Neunmeterschießen.

Eintracht-Vorsitzender: „Frauenfußball in der Halle macht richtig Spaß“

„Der heutige Tag hat gezeigt, dass Frauenfußball in der Halle richtig Spaß macht“, sagte Jens Heidemann. Der Vorsitzende von Eintracht Elbmarsch erlebte zusammen mit einem stimmungsvollen Publikum enge Partien, viele Tore und einen insgesamt gelungenen Fußballtag. Einziger Wermutstropfen war der medizinische Notfalleinsatz bei einem Betreuer der SV Eintracht Lüneburg. Heidemanns Dank ging auch an die Sponsoren, vor allem „Tillmann Dach- und Fassadenbau“ als Haupt- und Titelsponsor sowie die Volksbank Winsener Marsch.

Spielgemeinschaft aus der 1. Kreisklasse wird überraschend Dritter

Die Fußballerinnen von Eintracht Elbmarsch zogen im Feld der zwölf Mannschaften als Gruppenzweite ins Viertelfinale ein und schalteten dort den Hamburger Oberligisten SC Victoria mit 3:2 aus. Im Halbfinale traf das Landesligateam auf die eigene zweite Vertretung, die als SG Elbmarsch/Winsen in der 1. Kreisklasse spielt und im Viertelfinale den SV Wilhelmsburg besiegt hatte. Der Underdog unterlag der eigenen Ersten mit 0:2, durfte nach einem Erfolg nach Neunmeterschießen im kleinen Finale gegen den TSV Stelle aber über Gesamtplatz drei jubeln.

TSV Stelle: spielerisch überzeugende Turnierleistung, aber „nur“ Vierter

Bezirksligist TSV Stelle hatte sich im anderen Halbfinale nach einer spielerisch mehr als überzeugenden Turnierleistung mit 3:5 gegen Bergedorf 85 beugen mussten. Im Endspiel zwischen Oberligist Bergedorf und Landesligist Elbmarsch stand es nach Treffern von Elbmarschs Nicole Schneider und Bergedorfs Janne Balde am Ende der regulären zwölf Spielminuten 1:1 unentschieden – ein Neunmeterschießen musste über den Turniersieger entscheiden. „Nach zwölf nervenaufreibenden Versuchen ging Bergedorf 85 als glücklicher, aber auch verdienter Sieger aus dem diesjährigen Tillmann-Cup hervor“, sagte Eintracht-Pressesprecher Yannik Brunke.

Feldspielerin springt ein und wird zur besten Torhüterin gewählt

Anna Schröder (Ratzeburger SV) wurde als beste Torhüterin ausgezeichnet. Die Feldspielerin war nur deshalb in den Kasten gerückt, weil sich die etatmäßige Keeperin Lara Bachmann verletzt hatte. Die beiden weiteren Auszeichnungen gingen an den viertplatzierten TSV Stelle: beste Spielerin wurde Anika Prüfer, beste Torschützin Alina Prüfer.

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