Handball

Im DM-Viertelfinale wartet der Thüringer HC

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Mit elf Toren war Luisa Hinrichs (r.) die überragende BSV-Jugendliche. Von Rechtsaußen überwindet sie in dieser Szene Hannovers Torhüterin Lara Prill.

Mit elf Toren war Luisa Hinrichs (r.) die überragende BSV-Jugendliche. Von Rechtsaußen überwindet sie in dieser Szene Hannovers Torhüterin Lara Prill.

Foto: imago sport / imago images/Beautiful Sports

Weibliche A-Jugend aus Buxtehude gewinnt auch das Achtelfinal-Rückspiel gegen TV Hannover-Badenstedt deutlich.

Buxtehude.  Die weibliche A-Jugend des Buxtehuder SV bleibt im Rennen um die deutsche Meisterschaft. Das Rückspiel im Achtelfinale gewannen die BSV-Talente mit 32:16 (16:8) gegen TV Hannover-Badenstedt, nachdem sie das Hinspiel auswärts schon mit 32:25 zu ihren Gunsten entschieden hatten. Als Gegner im Viertelfinale wartet der Thüringer HC, der sich gegen die HSG Würm-Mitte relativ knapp (26:22, 27:25) durchsetzen konnte. Schon am kommenden Wochenende geht es weiter, Tag und Uhrzeit für das Hinspiel in Thüringen sind noch nicht bekannt. Das Rückspiel soll am Donnerstag, 13. Mai, in der Halle Nord in Buxtehude stattfinden. Die Sieger aller Viertelfinal-Paarungen qualifizieren sich für das Final-Four-Turnier um die deutsche Meisterschaft am 5. und 6. Juni.

Rote Karte gegen beste Gästespielerin nach zwölf Minuten

Nach dem Hinspielerfolg wollte der BSV von Anfang an keinen Zweifel aufkommen lassen. Mit der starken Torhüterin Solveig Dmoch und der überragenden Luisa Hinrichs, die acht der ersten zehn Treffer warf, führte das Team 5:3. Die vorentscheidende Szene ereignete sich nach zwölf Minuten. Mia Lakenmacher fing einen Querpass ab und lief frei auf das Tor der Gäste zu. Nieke Kühne, im Hinspiel mit neun Toren beste Werferin Badenstedts, verfolgte Lakenmacher, brachte sie unabsichtlich ins Stolpern und letztlich zu Fall. Den Schiedsrichtern blieb keine andere Wahl, als Kühne die Rote Karte zu zeigen. Bei den Hannoveranerinnen funktionierte in der Folgezeit kaum noch etwas.

Trainerin Heike Axmann sieht sehr gute Mannschaftsleistung

In der zweiten Halbzeit wechselte Buxtehude durch, auch die frischen Spielerinnen legten eine motivierte und gute Leistung an den Tag. „Ich bin sehr stolz auf die Mädchen. Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung, aus der man Luisa Hinrichs herausheben kann. Die Rote Karte gegen Nieke Kühne war ärgerlich für Hannover. Mit ihr wäre es sicherlich enger verlaufen. Der Thüringer HC hat eine sehr körperliche Mannschaft. Natürlich wollen wir gern ins Final-Four“, sagte Trainerin Heike Axmann. Die meisten Tore warfen Luisa Hinrichs (11/4), Antonia Pieszkalla und Mailee Winterberg (beide 5/1).

( msb )

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