Handball

Matthias Steinkamp hört am Saisonende als Co-Trainer auf

In der kommenden Saison arbeiten Dubravko Prelcec (l.) und Matthias Steinkamp nicht mehr zusammen. Co-Trainer Steinkamp scheidet auf eigenen Wunsch aus.

In der kommenden Saison arbeiten Dubravko Prelcec (l.) und Matthias Steinkamp nicht mehr zusammen. Co-Trainer Steinkamp scheidet auf eigenen Wunsch aus.

Foto: Markus Steinbrück / HA

Nach drei Jahren ist Schluss bei den Handball-Luchsen. Der 42-Jährige will mehr Zeit für die Familie und berufliche Herausforderungen haben.

Buchholz.  Einen neuen Co-Trainer müssen sich die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten suchen. Nach mehr als drei Jahren Engagement wird der 42 Jahre alte Matthias Steinkamp den Bundesliga-Aufsteiger zum Saisonende verlassen. Der B-Lizenz-Inhaber gehe diesen Schritt schweren Herzens, da er Prioritäten zugunsten seiner Familie und neuer beruflicher Herausforderungen setzen möchte, teilten die Luchse nach dem Heimspiel gegen Neckarsulm mit.

2018 kam er mit Martin Hug aus Fischbek zu den Luchsen

Matthias Steinkamp war 2018 zusammen mit Trainer Martin Hug vom TV Fischbek in die Nordheide gekommen. Zuvor hatte er ausschließlich Männerteams trainiert. „Nach vier Spielzeiten in Buchholz, drei Meisterschaften in der 2. Bundesliga, der bisher respektablen Leistung in der 1. Bundesliga und dem Einzug ins Pokal-Final-Four bin ich stolz auf das Geleistete“, resümierte Matthias Steinkamp. „Ich hoffe, dass wir den Klassenerhalt schaffen und beim Final-Four in Stuttgart gemeinsam noch einmal viel Spaß haben werden.“

Geschäftsführer Sven Dubau äußerte Verständnis: „Steini hat unter den Cheftrainern Martin Hug und Dubravko Prelcec maßgeblich zu den Erfolgen der Luchse beigetragen. Mit seiner umsichtigen Art, seiner fachlichen Kompetenz und seinem pädagogischen Geschick konnte er die Mädels zu Höchstleistungen motivieren. Manchmal muss man im Verlauf seines Lebens eine Zäsur machen und sich neue Ziele setzen.“

Umsichtige Art, fachliche Kompetenz und pädagogisches Geschick

Trainer Dubravko Prelcec sagte: „Mit Matthias verlässt nicht nur mein Co-Trainer den Verein, sondern auch ein guter Freund. Wir haben uns nicht nur auf Anhieb großartig verstanden, sondern auch alle Entscheidungen im permanenten Austausch einvernehmlich getroffen. Deshalb bedaure ich sein Ausscheiden zum Sommer.“

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