Handball-Bundesliga

Knorpelschaden: Torhüterin Lea Rühter droht das Saison-Aus

Torhüterin Lea Rühter muss wie bereits 2019 erneut eine lange Zwangspause einlegen.

Torhüterin Lea Rühter muss wie bereits 2019 erneut eine lange Zwangspause einlegen.

Foto: DIETER LANGE / Buxtehuder SV

Nicht die erste langwierige Verletzung: 2019 musste die Keeperin des Buxtehuder SV nach einer Meniskus-OP ein halbes Jahr pausieren.

Buxtehude.  Die Handballfrauen des Buxtehuder SV müssen womöglich drei bis vier Monate auf Lea Rühter verzichten. Die Torhüterin zog sich beim Regionallehrgang der Nationalmannschaft einen Knorpelschaden im rechten Knie zu. „Wir wollen bis Montag abwarten und dann endgültig entscheiden, ob mein Knie operiert werden muss“, sagte die 22-jährige Rühter.

Im Moment deute alles darauf hin. Eine Operation wäre praktisch gleichbedeutend mit dem Saison-Aus. Es ist nicht die erste langwierige Verletzung der talentierten Torhüterin. Bis Dezember 2019 konnte Lea Rühter nach einer Meniskus-Operation ein halbes Jahr nicht in der Bundesliga spielen. Bis auf Weiteres steht Trainer Dirk Leun nur Katharina Filter im Tor zur Verfügung. Hannah Zerlaut und Solveig Dmoch aus dem Juniorenteam trainieren derzeit mit dem Bundesligakader.

Luisa Scherer erleidet Außenbandriss im rechten Fuß

Drei bis vier Wochen muss der BSV zudem auf Rechtsaußen Luisa Scherer verzichten. Die 19-Jährige knickte im Training um und riss sich das Außenband im rechten Fuß. „Es ist schade für Luisa, weil sie sich mit Meret Ossenkopp gegenseitig unterstützen“, so Leun, „aber die Lücke können wir eher füllen als im Tor.“

( HA/msb )

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