Heimspiel umsonst abgesagt

Coronaverdacht bei der SVG Lüneburg nicht bestätigt

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Der frühere Nationalspieler Matthias Pompe arbeitet als Teammanager eng mit SVG-Trainer Stefan Hübner zusammen. Nun konnte er eine gute Nachricht verkünden.

Der frühere Nationalspieler Matthias Pompe arbeitet als Teammanager eng mit SVG-Trainer Stefan Hübner zusammen. Nun konnte er eine gute Nachricht verkünden.

Foto: Günther Bröde

Das Bundesliga-Volleyballteam befand sich schon in Quarantäne. Dann stellte sich das Testergebnis als falsch heraus.

Lüneburg.  Als Fehlalarm hat sich die angebliche Coronainfektion bei den Bundesliga-Volleyballern der SVG Lüneburg herausgestellt. Der am Donnerstag vergangener Woche positiv getestete Spieler ist doch nicht infiziert. Das hat ein weiterer Test erwiesen. Wegen der Fehldiagnose bei der routinemäßigen Testung (zwei Tage vor jedem Spiel) war das für Sonnabend angesetzte Bundesligaspiel gegen VfB Friedrichshafen abgesagt worden.

Spieler und Kontaktpersonen waren in Quarantäne

Große Erleichterung herrscht beim Volleyball-Bundesligisten. Nach der Bekanntgabe der angeblich positiven Testung eines Spielers im Vorfeld des letzten Heimspiels 2020 in der Gellersenhalle in Reppenstedt gegen Tabellenführer Friedrichshafen hatten sich sämtliche Spieler und die Kontaktpersonen aus dem Umfeld der Mannschaft in vorsorgliche Quarantäne begeben. Am Sonntag wurden alle in Quarantäne befindlichen Personen ein weiteres Mal getestet, weil der Verdacht auf ein falsches Ergebnis bestand.

Tatsächlich bestätigte sich diese Vermutung. „Alle Tests sind negativ. Alle haben grünes Licht, sich wieder frei bewegen zu können“, gab Teammanager Matthias Pompe bekannt. Trainer Stefan Hübner und die Mannschaft können jetzt ihren Trainingsplan über die Feiertage und den Jahreswechsel wie vorgesehen erfüllen, ehe es im kommenden Jahr mit den Punktspielen in der 1. Volleyball-Bundesliga weiter geht.

Zuspieler Gijs von Solkemar kehrt aus London zurück

Dann wieder mit einem kompletten Kader. Der Niederländer Gijs von Solkemar ist zur SVG Lüneburg zurückgekehrt und besetzt die freie Stelle als Zuspieler, nachdem Ende Oktober Leon Dervisaj um die Auflösung seines Vertrages gebeten hatte. Seitdem lag die alleinige Verantwortung auf den Schultern von Hannes Gerken. Der 22 Jahre alte Gijs von Solkemar hatte sich nach der vergangenen Saison und drei Jahren bei der SVG Lüneburg dazu entschlossen, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen.

Wegen der Corona-Pandemie wurden seine Wechselpläne allerdings zur Hängepartie. Von Solkemar unterschrieb schließlich bei IBB Polonia London. Dort durfte er international spielen, was sein erklärtes Ziel war. Doch die englische Meisterschaft wurde für diese Saison ausgesetzt. Nach dem Ausscheiden des Londoner Vereins aus dem Europapokal (CEV-Cup) war von Solkemar frei für eine Rückkehr in die deutsche Bundesliga. Erstmals zum Einsatz kommt der Zuspieler voraussichtlich am 16. und 17. Januar, wenn die Lüneburger auswärts in Königs Wusterhausen und beim VCO Berlin antreten.

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