Handball-Bundesliga

BSV und Luchse kehren mit leeren Händen zurück

Larissa Platen HSG Bad Wildungen Vipers am Ball,Annika Lott Buxtehuder SV R in der Abwehr, Johanna Heldmann Buxtehuder SV L, Lea Ruehter Torfrau Buxtehuder SV hinten

Larissa Platen HSG Bad Wildungen Vipers am Ball,Annika Lott Buxtehuder SV R in der Abwehr, Johanna Heldmann Buxtehuder SV L, Lea Ruehter Torfrau Buxtehuder SV hinten

Foto: Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de / imago images/Eibner

Jede Serie geht einmal zu Ende. Jetzt hat es die Bundesliga-Handballfrauen des Buxtehuder SV erwischt

Buxtehude/Buchholz.  Jede Serie geht einmal zu Ende. Jetzt hat es die Bundesliga-Handballfrauen des Buxtehuder SV erwischt, die im 17. Bundesligaduell zum ersten Mal überhaupt gegen die Bad Wildungen Vipers verloren haben. Das 27:33 (19:14) gegen den bisherigen „Lieblingsgegner“ war zugleich die dritte Auswärtsniederlage der BSV-Frauen in dieser Saison. Ebenfalls auswärts und sogar noch deutlicher verloren haben die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten mit 25:33 (15:18) bei der Neckarsulmer Sport-Union.

Nach einer Niederlage sah es in Bad Wildungen in einem Spiel ohne Zuschauer lange nicht aus. Drei Minuten vor der Pause warf Luisa Scherer das 17:11 für den BSV und alles deutete auf einen weiteren Erfolg gegen die Vipers hin. Doch dann brachten Umstellungen in der Abwehr der Gegnerinnen den Buxtehuder Angriff aus dem Rhythmus. Die BSV-Frauen blieben nach der Pause sechs Minuten lang ohne eigenen Treffer, die Vipers konnten auf 20:20 aufschließen. Bald lag Bad Wildungen mit 24:21 in Führung und ließ nichts mehr anbrennen.

Trainer ist enttäuscht

BSV-Trainer Dirk Leun: „Ich bin enttäuscht und entsetzt, dass wir in zwei Halbzeiten zwei so unterschiedliche Gesichter gezeigt haben.“ Bis zum Heimspiel am Sonnabend, 16 Uhr, gegen den Thüringer HC wartet jetzt viel Arbeit auf den Buxtehuder Handballtrainer. Beste BSV-Werferin war Annika Lott mit sieben Treffern.

Auf acht Treffer brachte es Kim Berndt für die Handball-Luchse in Neckarsulm, wo das Team von Trainer Dubravko Prelcec nach zehn Minuten erstmals mit mehr als einem Treffer in Rückstand geriet und danach ständig einem Vorsprung der Heimmannschaft hinterher laufen musste, ohne sich abschütteln zu lassen. Eine Viertelstunde vor Schluss waren die Luchse beim Stand von 24:26 immer noch auf Schlagdistanz, fünf Minuten vor Schluss lagen sie nach einem Fehlwurf von Kim Berndt und Ballverlust von Svea Geist allerdings sieben Treffer zurück.

Die letzten sechs Tore der Partie erzielte allesamt die Neckarsulmer Spiel-Union. Die Luchse erwarten kommenden Sonnabend, 19 Uhr, den SV Union Halle Neustadt in der Nordheidehalle.