Handball-Bundesliga

Erster Sieg im dritten Spiel – Luchse schlagen die Vipers

Große Freude bei den Handball-Luchsen nach dem ersten Saisonsieg.

Große Freude bei den Handball-Luchsen nach dem ersten Saisonsieg.

Foto: Günther Bröde

Erstliganeuling Buchholz 08-Rosengarten dreht das Spiel in der Nordheidehalle erst im Endspurt. Nächster Gegner: Thüringer HC.

Buchholz.  Das war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende belohnten sich die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten für ihren unermüdlichen Einsatz und bezwangen die Bad Wildungen Vipers in der Nordheidehalle vor gut 200 Zuschauern doch noch deutlich mit 24:20 Toren. Zur Pause hatte die Mannschaft von Trainer Dubravko Prelcec noch mit 10:12 zurückgelegen. Da sah es danach aus, als sollten die Luchse auch ihr drittes Saisonspiel in der 1. Handball-Bundesliga der Frauen verlieren. Logisch, dass Dubravko Prelcec und sein Co-Trainer Matthias Steinkamp unzufrieden waren. „Das haben wir auch deutlich zum Ausdruck gebracht“, sagte Steinkamp, „und haben deshalb mehr Konzentration im Abschluss eingefordert. Steinkamp: „An der fehlenden Kraft konnte es ja nicht gelegen haben, dass wir eine schlechte Chancenverwertung hatten.“

Taktisch hatten sich die Buchholzer Trainer überlegt, Leistungsträgerinnen wie Evelyn Schulz, Marleen Kadenbach, Kim Berndt und Sarah Lamp mehr Pausen zu gönnen, damit sie in der Abwehr umso mehr rackern konnten. Mit der Umstellung auf eine 5:1-Formation noch vor der Pause leiteten Prelcec und Steinkamp die Wende im Spiel ein.

Letztlich konnten die Luchse, die lange einem Rückstand hinterherlaufen mussten, den entscheidenden Schritt dann in der Schlussphase machen. Aus dem 19:19-Zwischenstand machten sie im Endspurt einen 24:20-Erfolg und kamen im dritten Anlauf zum ersten Erfolg nach dem Aufstieg. „Es hat sich bestätigt, dass wir in der neuen Liga mental zu 100 Prozent präsent sein müssen.“ Über nur 20 Gegentore konnte Steinkamp nicht klagen. „Aber das wird uns nicht gegen jeden Gegner gelingen. Deshalb müssen wir variabler werden und uns mehr Chancen herausarbeiten.“

Beste Werferin der Luchse war Marleen Kadenbach mit sechs Treffern, davon zwei Siebenmeter. Nächster Gegner der Luchse am Sonnabend ist auswärts das Spitzenteam Thüringer HC.