Jugendfussball

Ein super Auftakt in der Niedersachsenliga

Borstel-Luhdorfs zweifacher Torschütze Fynn Jarne Sandgaard (rechts) im Zweikampf mit Maurits Nagel vom VfL Güldenstern Stade.

Borstel-Luhdorfs zweifacher Torschütze Fynn Jarne Sandgaard (rechts) im Zweikampf mit Maurits Nagel vom VfL Güldenstern Stade.

Foto: Markus Steinbrück / HA

Die B-Junioren des JFV Borstel-Luhdorf gewinnen im ersten Spiel nach dem Aufstieg mit 4:0 gegen VfL Güldenstern Stade.

Winsen.  Besser hätte der Auftakt kaum gelingen können. Mit einem 4:0 (2:0)-Heimsieg gegen den VfL Güldenstern Stade sind die U17-Fußball-Junioren des JFV Borstel-Luhdorf in die Niedersachsenliga gestartet. Einige vergebliche Anläufe hatte die 2004er-Jahrgangsmannschaft bereits hinter sich, meistens standen spieltechnische Regularien im Weg, jetzt gelang endlich die ersehnte Aufstieg in die dritthöchste Spielkasse.

Frühes 1:0 durch Cedric Schulenburg nach drei Minuten

Diese Freude brachte die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Lakämper von Anfang an auf den Platz. Nach drei Minuten erklang erstmals der Torjingle, als Cedric Schulenburg zum 1:0 traf. Die Gäste, die in der vergangenen Landesligasaison Dritter hinter Meister Borstel-Luhdorf geworden waren, kamen selten vor das Tor der Gastgeber. Diese hatten viele weitere gute Gelegenheiten, eine davon nutzte Fynn Jarne Sandgaard (22.) im Anschluss an einen Pfostenschuss zur 2:0-Pausenführung.

In dieser besonderen Saison gehören insgesamt 16 Mannschaften zur Niedersachsenliga der U17-Junioren. Die jeweils acht Vereine in den nach regionalen Gesichtspunkten gebildeten Staffeln Braunschweig/Hannover im Süden sowie Lüneburg/Weser-Ems im Norden spielen im bekannten Modus „Jeder gegen jeden“ mit Hin- und Rückspiel. Die Hinrunde läuft bis zum 21. November, die Rückrunde im Frühjahr vom 13. März bis zum 5. Juni 2021. Jeweils drei Vereine müssen absteigen, die beiden Staffelsieger ermitteln in einem Endspiel den Niedersachsenmeister und Aufsteiger in die Regionalliga Nord.

101 nicht zahlende Zuschauer auf dem Höllenberg in Luhdorf

„Wir haben 101 sitzende und nicht zahlende Zuschauer“, sagte Daniel Schulenburg, der sich um die Erfassung der Kontaktdaten und Einhaltung der Hygieneregeln kümmerte. Er sah, dass Lenn Spremberg kurz nach Wiederanpfiff von Schiedsrichter Colin-Julian Kratschmer (Treubund Lüneburg) zum 3:0 traf. Spätestens als JFV-Torhüter Malte Christian Engel einen Schuss der Stader mit einer starken Parade um den Pfosten drehte, war die Vorentscheidung gefallen. Spielerisch ließen die Gastgeber bedingt durch einige Wechsel, etwas nach, dafür war erneut Spremberg per Distanzschuss zum 4:0-Endstand zur Stelle (63. Minute).

Am 26. September nächstes Heimspiel gegen Cloppenburg

„Wir haben das erste Spiel der Niedersachsenliga mit 4:0 gewonnen. Was will man mehr?“, sagte Trainer Olaf Lakämper, der die fußballerische Leistung phasenweise allerdings als „uninspiriert“ bezeichnete. Gut kompensierte die Mannschaft des JFV Borstel-Luhdorf den Ausfall von Kapitän Patrick Böhmcker, der nach einem Coronafall an seiner Schule in häusliche Quarantäne versetzt wurde. Am kommenden Sonnabend geht es für den Aufsteiger aus Winsen zu Blau-Weiss Lohne ins Emsland. Der Gegner im nächsten Heimspiel auf dem Höllenberg in Luhdorf heißt JFV Cloppenburg. Anstoß ist am Sonnabend, 26. September, erneut um 14 Uhr.