Rosengarten

Natalie Axmann ist zurück bei den Handball-Luchsen

Hier noch für Buxtehude: Natalie Axmann steigt hoch und erzielt einen Treffer gegen den MTV Heide.

Hier noch für Buxtehude: Natalie Axmann steigt hoch und erzielt einen Treffer gegen den MTV Heide.

Foto: Günther Bröde (FMG) / Günther Bröde

Die Rückraumspielerin gilt als wichtige Verstärkung für das neue Team in der Ersten Frauen-Bundesliga.

Buchholz.  Sie ging einen Schritt zurück, nahm quasi Anlauf und ist in der kommenden Saison in der 1. Handball-Bundesliga angekommen. Rückraumspielerin Natalie Axmann wechselt zum dritten Mal zwischen den Kooperationsvereinen Buxtehuder SV und Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten hin und her und wird in der Spielzeit 2020/2021 für das neu formierte Team des Bundesliga-Aufsteigers aus Buchholz auflaufen.

Kreuzbandriss machte der 22-Jährigen zu schaffen

Das heute 22 Jahre alte Eigengewächs stand in Buxtehude auf dem Sprung in den Erstligakader, spielte in der Saison 2018/2019 für die Luchse und feierte mit ihnen die Meisterschaft in der 2. Bundesliga. Richtig glücklich war Axmann allerdings nicht: ein Kreuzbandriss, die zeitliche Belastung durch das Lehramtsstudium in Lüneburg und Zweifel, ob die Leistung für die Bundesliga genügte, machten ihr zu schaffen. Selbst 40 Saisontore und die Bestätigung der Verantwortlichen, dass sie große Fortschritte gemacht habe, konnten sie nicht umstimmen.

Natalie Axmann löste ihren Vertrag bei den Handball-Luchsen auf, gönnte sich eine Denkpause und ging in der jüngst abgebrochenen Saison „nur“ für das Juniorinnenteam des Buxtehuder SV auf Torejagd. Die Älteste im Team war ein entscheidender Faktor, dass BSV II den zweiten Platz in der Dritten Liga Nord belegte. Eine Saison, der der Tochter der 1993er-Weltmeisterin Heike Axmann, zugleich ihre Trainerin in Buxtehude, neues Selbstvertrauen gegeben hat. Nun kehrt die Rückraumspielerin zu den Handball-Luchsen zurück.

Geschäftsführer und Trainer freuen sich über den Neuzugang

Geschäftsführer Sven Dubau ist erfreut, dass er die Spielerin für ein erneutes Engagement gewinnen konnte. „Es ist schön, dass Nati wieder zu uns kommt und mit ihren Fähigkeiten im Rückraum eine wichtige Stütze werden kann. Wir sind uns darüber im Klaren, dass der Sprung in die 1. Bundesliga eine große Herausforderung bedeuten wird, aber da ihre Selbstzweifel nach der schweren Verletzung überwunden sind, sehe ich auch große Chancen, dass sie ihr großes Potenzial abrufen kann“, so Dubau.

„Ich habe gehofft, dass Nati eines Tages wieder den Weg zu uns finden wird, denn ich war immer von ihren Fähigkeiten überzeugt. Es wird enorm wichtig sein, dass sie nicht nur mit Trainingsfleiß und Ehrgeiz an das Abenteuer 1. Bundesliga herangeht, sondern auch mit viel Freude und Lockerheit“, sagt Luchse-Trainer Dubravko Prelcec.