Harburg
Hallenfussball

Buchholzer FC ist beim Heimturnier chancenlos

Celina Fuß (l.) vom Buchholzer FC und Kristina Dettmann (rotes Trikot, Eimsbütteler TV) im Zwischenrundenspiel, das 1:1 endete.

Celina Fuß (l.) vom Buchholzer FC und Kristina Dettmann (rotes Trikot, Eimsbütteler TV) im Zwischenrundenspiel, das 1:1 endete.

Foto: Günther Bröde

ATS Buntentor Bremen gewinnt Volksbank-Damen-Masters vor dem Nachwuchs von HSV und Hannover 96. Gastgeberinnen auf dem letzten Platz.

Buchholz.  Das kommt dabei heraus, wenn man nur spielstarke Gegner einlädt. Für die Oberliga-Fußballfrauen des Buchholzer FC reichte es beim eigenen Hallenturnier nur zum letzten Platz. Siegerinnen des 14. Volksbank-Damen-Masters wurde der ATS Buntentor aus der Verbandsliga Bremen. Das Team bot eine solide Mannschaftsleistung setzte sich im Endspiel 3:2 gegen die U17 des Hamburger SV durch. Dritte wurden die U17-Juniorinnen von Hannover 96, die das kleine Finale mit 2:1 gegen den Regionalliga-Tabellenführer SV Henstedt-Ulzburg gewinnen konnten.

Organisatoren wollen hochklassigen Frauenfußball präsentieren

Die Frauen aus Schleswig-Holstein waren zum ersten Mal in Buchholz dabei. „Wir hatten sie schon öfter eingeladen. Jetzt hat es endlich geklappt“, sagte Turnierorganisatorin Alexa von Bargen erfreut. Überhaupt ist es ein Anliegen des Buchholzer FC, neben einigen Stammgästen möglichst hochklassige Mannschaften zu präsentieren. „Damit nehmen wir natürlich in Kauf, dass wir selbst nicht unser eigenes Turnier gewinnen werden“, sagte von Bargen.

Aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen waren die Gästeteams in die Nordheide gekommen, darunter Pokalverteidiger und Oberligist MTV Barum, der diesmal Sechster wurde. Der HSV und Werder Bremen hatten ihre U17-Bundesligateams geschickt, ebenso der Harburger TB. Aus der niedersächsischen Landeshauptstadt waren die U23 und U17 von Hannover 96 angetreten.

Oberliga-Klassenerhalt hat für BFC-Trainer Kiesel Priorität

Für die U17-Bundesliga-Mädchen des Harburger TB brachte die Zwischenrunde das Aus, am Ende gewannen sie das Neunmeterschießen um Platz 13 mit 4:3 gegen Eintracht Lüneburg. „So ein Pokalturnier macht zwar Spaß. Richtig ernst wird es für uns aber am kommenden Wochenende“, sagte Ligamanager Can Özkan.

Dann treffen die Harburgerinnen in der dritten Runde der Hamburger Futsal-Meisterschaft auf die Mädchen des Hamburger SV und müssen mindestens Gruppenzweite werden, um sich für die Endrunde zu qualifizieren. „Das Ziel ist es, uns wieder für die norddeutsche Meisterschaft zu qualifizieren und wie im vergangenen Jahr an den deutschen Titelkämpfen teilzunehmen.“

Kapitänin Anuschka Hachmann fällt für die Rückrunde aus

Auch Sven Kiesel, Trainer der Oberligafrauen des Buchholzer FC, setzt andere Prioritäten, als ein Sieg beim eigenen Hallenturnier. „Als Aufsteiger wollen wir unbedingt die Liga halten. Dass wir momentan Rang sieben einnehmen, ist nicht mehr als eine schöne Momentaufnahme. Wir müssen uns noch enorm anstrengen“, blickt er auf die bevorstehende Rückrunde, die am 1. März mit einem Auswärtsspiel in Hollage beginnt.

Verzichten muss Kiesel im Kampf um den Klassenerhalt auf Kapitänin Anuschka Hachmann, die ein Kind erwartet. „Sie ist eine ganz wichtige Spielerin. So sehr wir uns für sie freuen, so sehr wird sie uns in der Rückrunde fehlen“, sagte Kiesel.