Harburg
Basketball

Erstes Heimspiel in der Relegation

Jakob Quandt (Nummer 11 im weißen Trikot) ist derzeit bester Werfer bei den Sharks. Im Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven (blaue Trikots) machte Quandt 15 Punkte.

Jakob Quandt (Nummer 11 im weißen Trikot) ist derzeit bester Werfer bei den Sharks. Im Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven (blaue Trikots) machte Quandt 15 Punkte.

Foto: Markus Steinbrück / HA

Die Sharks Hamburg müssen in der Jugend-Basketball-Bundesliga um den Klassenerhalt kämpfen.

Hittfeld.  In der laufenden Saison in der Jugend-Basketball-Bundesliga geht für die Sharks Hamburg um nicht mehr und nicht weniger als den Verbleib in der höchsten deutschen Liga der Altersklasse U16. Und bis zum Ende der Saison warten noch einige harte Gegner im Kampf um den Klassenerhalt. Trainer Lars Mitwollen bleibt optimistisch: „Mit dem Abstieg sollten wir in diesem Jahr nichts zu tun haben.“ Nach der Vorrunde geht es jetzt in die Relegation, die für die Sharks am Sonntag um 12.30 Uhr mit dem Heimspiel am Peperdieksberg gegen die Uni Baskets Paderborn beginnt.

In die Relegation nehmen die Sharks nur zwei Punkte aus der Vorrunde mit, sie stammen aus der Begegnung beim Bramfelder SV. Zu den weiteren Gegnern in der Relegation zählen Rist Wedel und die Eisbären Bremerhaven, gegen die die Sharks auch schon in der Vorrunde angetreten sind. Neue Gegner in der Relegation sind die UBC/SCM Baskets Münsterland, die Baskets Juniors Oldenburg, die Basketball Löwen Braunschweig aus und eben die Uni Baskets Paderborn aus der Vorrundengruppe 2.

Lars Mitwollen sieht Chancen für seine „Sharks“

Das Team aus Paderborn hat am ersten Spieltag der Relegation – da hatten die Sharks spielfrei – gegen Münsterland verloren. Diese beiden Mannschaften führen derzeit die Relegationsgruppe 1 mit jeweils sechs Punkten an. Ein harter Gegner also, der am Peperdieksberg auflaufen wird. Lars Mitwollen sieht aber durchaus Chancen für seine Sharks: „Die Liga ist dieses Jahr ziemlich ausgeglichen besetzt. Alle Teams stehen dicht beieinander.“ In den vergangenen Jahren hat es immer Teams gegeben, die abgeschlagen auf den letzten Plätzen gelandet waren.

Wenn es sehr gut läuft, ist sogar noch die Teilnahme an der Hauptrunde möglich und damit der sichere Klassenerhalt. Das liegt am Austragungsmodus der Jugend-Basketball-Liga. Am Ende der Relegation ziehen die ersten beiden Teams einer jeden Relegationsgruppe in die Playoffs um die deutsche Meisterschaft gegen die Mannschaften aus der Hauptrunde ein und sind damit auf jeden Fall in der kommenden Saison für die JBBL qualifiziert.

Nur die Verlierer der Playdowns steigen ab

Alle übrigen Teams spielen nach Abschluss der Relegation eine Abstiegsrunde, die so genannten Playdowns, in denen es im Modus „best of three“ um die letzten zwölf Startplätze für die kommende Saison in der Jugend-Basketball-Bundesliga geht. Nur die zwölf Verlierer der Playdowns müssen am Ende wirklich aus der Bundesliga absteigen.

Der Kampf um den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse ist für die Sharks also noch lange nicht verloren, auch wenn die Saison bisher noch einiges zu wünschen übrig lässt. Große Hoffnungen ruhen in der Relegation vor allem auf den beiden besten Werfern der Sharks, Jakob Quandt und Thies Boese. Quandt ist mit 114 Punkten der bisher erfolgreichste Scorer der Sharks, gefolgt von Thies Boese mit 106 Punkten.

„Auch wenn wir uns zuletzt leider am Ende durch viele Kleinigkeiten aus dem Spiel bringen ließen, haben wir dennoch viel mitgenommen, was uns in der Relegation zum Vorteil gereichen wird“, sagte Lars Mitwollen nach der Niederlage im letzten Vorrundenspiel gegen Rist Wedel. Er sehe der Relegationsrunde mit Zuversicht entgegen.

Die Heimspiele der U16-Sharks in der Relegation: Sonntag, 1. Dezember 2019, 12.30 Uhr, Uni Baskets Paderborn,Sonntag, 8. Dezember 2019, 13 Uhr, UBC/SCM Baskets Münsterland;Sonntag, 19. Januar 2020, 15.30 Uhr, Bramfelder SV Sonntag, 9. Februar 2020, 12.30 Uhr, Basketball Löwen Braunschweig Sonntag, 16. Februar,16.30 Uhr, Baskets Juniors Oldenburg