Harburg
Handball

Katharina Filter verhindert eine höhere Niederlage

Eine starke Vorstellung zeigte einmal mehr Buxtehudes junge Torhüterin Katharina Filter.

Eine starke Vorstellung zeigte einmal mehr Buxtehudes junge Torhüterin Katharina Filter.

Foto: Günther Bröde

In den letzten zehn Minuten verlieren die Handballfrauen des Buxtehuder SV das Europapokal-Hinspiel gegen Astrachan mit 25:30.

Buxtehude.  Den letzten Wurf auf ihr Tor konnte Katharina Filter parieren. Die Torhüterin des Buxtehuder SV war erneut der große Rückhalt und bewahrte die Bundesligafrauen vor fast 1000 Zuschauern in der Halle Nord vor einer höheren Niederlage als das 25:30 (13:11) in der zweiten Runde des EHF-Europacups gegen das russische Team Astrakhanochka Astrachan am Kaspischen Meer.

Noch ist nichts verloren – Buxtehude gibt sich kämpferisch

An der Torhüterin lag es jedenfalls nicht, dass die Niederlage mit fünf Toren etwas zu hoch ausfiel. „Minus fünf ist ärgerlich“, räumte dann auch Buxtehudes Trainer Dirk Leun ein. „Wir konnten das Spiel lange offen halten. Ich habe viel Positives gesehen“, so Leun weiter. Das Ergebnis gehe in Ordnung, nun müsse man versuchen, im Rückspiel am kommenden Wochenende das Ding noch zu drehen. Ebenfalls optimistisch beurteilte Kapitänin Christina Haurum das Hinspielergebnis: „Fünf Tore aufzuholen, ist nicht unmöglich. Noch ist nichts verloren.“

Was möglich ist gegen die Russinnen, zeigten die BSV-Frauen in der ersten Halbzeit. Kurz vor der Pause warfen Isabelle Dölle und Paulina Golla ihre Mannschaft beim 13:11 mit zwei Toren in Führung. Katharina Filter rettete den Vorsprung in die Halbzeitpause. Vor allem die junge Golla ließ nach der Pause die Europapokal-Hoffnungen des BSV weiterleben. Erst in der 50. Minute nach dem 22:22-Ausgleich wendete sich das Blatt zugunsten der Gäste unter kräftiger Mithilfe der BSV-Frauen, die sich nun viele technische und Wurffehler leisteten und leichte Gegentreffer einfingen.

Am Mittwoch Bundesliga in Thüringen, danach geht es ans Kaspische Meer

Es lief auf einmal gar nicht mehr rund, und die Gäste bauten ihren Vorsprung in den letzten zehn Minuten kontinuierlich aus. Für die nachlassende Konzentration zeigte Trainer Leun allerdings Verständnis und brachte die nun auftretenden Schwächen mit der Jugend und Unerfahrenheit der Mannschaft in Verbindung, die jetzt vor einer Herkules-Aufgabe steht.

Am Mittwoch geht es in der Bundesliga zum Thüringer HC, einen Tag später macht sich der BSV-Tross auf die Reise nach Astrachan mit Flug über Moskau. Es ist nach Madeira die weiteste Anreise zu einem Auswärtsspiel in der Vereinsgeschichte des Buxtehuder SV.