Harburg
Fussball

Tore satt beim VfL Jesteburg, Holstein Kiel gewinnt mit 8:5

Zusammenprall zwischen VfL-Torhüterin Sonja Putensen und Lisann Evert. Beide konnten weitermachen.

Zusammenprall zwischen VfL-Torhüterin Sonja Putensen und Lisann Evert. Beide konnten weitermachen.

Foto: Markus Steinbrück / HA

Beim Tag der offenen Tore liegen die Gastgeberinnen nach 20 Minuten mit 0:4 und zur Halbzeit mit 2:7 im Hintertreffen.

Jesteburg.  Über mangelnde Unterhaltung konnten sich die Zuschauer der Regionalligapartie zwischen den Fußballfrauen des VfL Jesteburg und von Holstein Kiel nicht beklagen. In den ersten zwanzig Minuten fielen bereits vier Tore, bis zum Halbzeitpfiff waren es sogar neun. Bei soviel Action auf der Sportanlage Am Alten Moor konnte man den Dauerregen fast vergessen. Wäre da nicht die ungleichmäßige Verteilung der Tore gewesen.

Jesteburg steht auf dem letzten Nichtabstiegsplatz

Denn die Gäste von der Kieler Förde zogen erst auf 4:0 davon, um mit einer komfortablen 7:2-Führung in die Kabine zu gehen. Auch wenn die Jesteburgerinnen den zweiten Durchgang etwas ausgeglichener gestalteten, konnten sie die vierte Niederlage im sechsten Saisonspiel nicht mehr abwenden. Nach 90 Minuten hieß es 5:8 – eher ein Eishockey-Ergebnis als eines auf dem Fußball. Weil auch Burg Gretesch und Werder Bremen II verloren, bleibt Jesteburg auf dem letzten Nichtabstiegsplatz.

Nächstes Heimspiel am 13. Oktober gegen den FC St. Pauli

Vom Schwung des jüngsten Erfolges in Bremen war nichts zu sehen. Immerhin trafen im ersten Durchgang auch Nele Heins und Tania Rocha Ferreira ins Schwarze. Erst nachdem Kiel in der 53. Minute auf 8:2 gestellt hatte, betrieben die VfL-Frauen noch Ergebniskosmetik. Anna-Lena Günthel (56.) und erneut Rocha Ferreira (57.) per Doppelschlag sowie die eingewechselte Fabienne Stejskal (83.) trafen für den VfL Jesteburg.

Den nächsten Versuch, mehr als vier Punkte auf das Konto zu buchen, unternimmt das Team am Sonntag, 13. Oktober. Um 14 Uhr kommt der Tabellendritte FC St. Pauli in die Nordheide.

Frauen des TSV Stelle erreichen das Bezirkspokal-Viertelfinale

Als einzige Kreismannschaft haben die Frauen des TSV Stelle das Viertelfinale des Bezirkspokals erreicht. Der Landesliga-Absteiger gewann sein Achtelfinale mit 3:2 (2:1) beim TuS Woltersdorf. Alina Prüfer schnürte einen Dreierpack für Stelle. Ausgeschieden ist der TuS Fleestedt, der auf eigener Anlage mit 0:2 (0:1) gegen VfL Lüneburg verlor.