Harburg
Schulsport

Mit drei Mannschaften nach Berlin

Drei Mannschaften der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg haben sich auf der Jahnkampfbahn für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert.

Drei Mannschaften der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg haben sich auf der Jahnkampfbahn für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert.

Foto: MARTIN SCHULZ / StS Fischbek-Falkenberg

Jugend trainiert für Olympia: Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg dominiert den Landesentscheid in der Leichtathletik.

Fischbek.  Drei Leichtathletik-Mannschaften der Stadtteilschule (StS) Fischbek-Falkenberg werden Hamburg beim Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia (JtfO) in Berlin vertreten. Vom 22. bis 26. September kommt es in zum Vergleich mit den Siegerschulen der 15 weiteren Bundesländer.

Beim Landesfinale auf der Jahnkampfbahn dominierten beide Mannschaften der Wettkampfklasse (WK) II (Jahrgänge 2002 bis 2005). Die Jungen aus Fischbek gewannen mit 7810 Punkten deutlich vor dem Gymnasium Hochrad (7343 Punkte). Bei den Mädchen reichten 6473 Punkte ebenfalls zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Trainer Marcus Jung hatte die Erfolge fest eingeplant

„Der Erfolg war fest eingeplant und nie ernsthaft in Gefahr“, sagte Trainer Marcus Jung. Die meisten Punkte sammelten Hochspringer Jonathan Neukamm (1,84 m) und Speerwerfer Luca Pape (38,52 m). Ihnen gelang ebenso wie Leon Hausmann über 100 Meter (11,77 Sekunden) die Tagesbestleistung.

Deutlich enger ging es bei den jüngeren Mädchen der WK III (Jahrgänge 2004 bis 2007) zu. Zwischenzeitlich lagen die Schülerinnen der StS Fischbek-Falkenberg im Feld der sieben Teams auf dem dritten Platz. Die abschließende 4 x 75-Meter- Staffel wirbelte das Klassement nochmal kräftig durcheinander.

Mädchen der WK III stürmen mit der Sprintstaffel an die Spitze

Ina Hansen, Melissa Ofosua, Angeline Fischer und Stella Petrich ließen keinen Zweifel daran, dass sie die Fahrkarte nach Berlin lösen wollten. Doch allein der Sieg hätte nicht für den Landessieg in Hamburg gereicht. Der Vorsprung auf die bis dahin führende Heinrich-Hertz-Schule musste mindestens sechs Zehntelsekunden betragen. Am Ende reichten exakt 40 Sekunden, um buchstäblich auf den letzten Metern die Goldmedaille zu gewinnen. Für die Heinrich-Hertz-Schülerinnen blieb am Ende nur der Bronzerang, weil auch das Walddörfer Gymnasium noch vorbeizog.