Harburg
Handball

Buxtehuder SV müht sich zum Heimsieg gegen Neckarsulm

Isabelle Dölle überzeugte trotz grippalem Infekt mit fünf Toren und wurde "Spielerin des Tages".

Isabelle Dölle überzeugte trotz grippalem Infekt mit fünf Toren und wurde "Spielerin des Tages".

Foto: Buxtehuder SV

Vor 1246 Zuschauern gewinnt der Handball-Bundesligist nach hartem Kampf 25:21. Isabelle Dölle ist Spielerin des Tages.

Buxtehude.  Nach der Länderspielpause kommen in der Bundesliga die schweren Spiele gegen Bietigheim und Dortmund auf die Handballfrauen des Buxtehuder SV zu. Um so wichtiger war es, im Heimspiel gegen die im Abstiegskampf steckende Neckarsulmer Sport-Union (NSU) zwei Punkte einzufahren. Der 25:21 (13:11)-Heimsieg war lange Zeit eine zähe Angelegenheit.

Vier Minuten benötigte der BSV vor 1246 Zuschauern in der Halle Nord bis zum ersten Tor durch Lisa Prior. Als Lone Fischer zwei Tempogegenstöße in Folge versenkte und Jessica Oldenburg aus dem Rückraum traf, betrug die BSV-Führung erstmals drei Tore (7:4), wie nach den beiden Treffern von Isabelle Dölle zum 9:6. Kurz vor der Pause kamen die Gäste durch die beste Werferin der Liga, Nele Reimers, aber sogar bis auf einen Treffer zum 12:11 heran.

Lone Fischer kann bei 17:17 den Ausgleich herstellen

Nach dem Seitenwechsel fand die NSU mit drei Treffern in Serie zurück ins Spiel, ging 14:13 in Führung und erhöhte den Druck auf die Gastgeberinnen. Umgekehrte Verhältnisse in der Halle Nord bis eine Viertelstunde vor Schluss, als Lone Fischer zum 17:17 ausgleichen konnte. Starke Paraden von Torhüterin Antje Peveling – in der zweiten Halbzeit für Lea Rühter gekommen –, weitere Tore von Dölle und Oldenburg sowie eine offensivere Abwehr brachten Buxtehude in der Schlussviertelstunde doch noch auf die Siegerstraße.

Ihr überraschendes Comeback feierten Mieke Düvel (Bänderriss im Fuß) und Annika Lott, die aufgrund anhaltenden Schulterprobleme aber nur defensiv eingesetzt wurde.


Trainer Dirk Leun: „Die Mannschaft hat hervorragend gekämpft. Das nennt man einen Arbeitssieg. In den entscheidenden Momenten konnten wir zulegen. Dabei hatten wir keine einfache Woche mit den angeschlagenen Spielerinnen. Aber Annika, Mieke und Isabelle haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt.“

Isabelle Dölle, Spielerin des Tages: „Ich habe die letzten zwei Tage nichts gemacht. Meine Eltern haben sich um mich gekümmert, so dass ich guter Dinge war, dass ich spielen kann. Umso mehr freut es mich, wenn die Aktionen klappen und das Training nicht umsonst ist.