Harburg
Fussball

Buchholz 08 entführt einen Punkt bei Teutonia 05

Die Oberliga-Fußballer können den Tabellenzweiten mit ehemaligen 08-Spielern wieder ärgern.

Buchholz.  In der Tabelle der Fußball-Oberliga Hamburg trennen den Tabellenzweiten Teutonia 05 und den TSV Buchholz 08 (9. Platz) Welten. Während die Teutonen seit dem ersten Spieltag oben mitspielen und nie schlechter als Rang vier platziert waren, sind die Nordheider nicht über Platz acht hinausgekommen. Im direkten Vergleich sieht es anders aus. Nach dem 2:2 im Hinspiel holte sich 08 auch im Rückspiel an der Kreuzkirche mit dem 1:1 (1:1) einen Zähler gegen die ehemaligen Buchholzer Sören Titze (als Trainer der Ottenser) sowie André Müller und Nikolas Mallwitz. In der vergangenen Saison hatte Buchholz sogar beide Duelle gewonnen.

Niklas Jonas trifft per Kopf, Marcel Peters ins eigene Netz

Für die Treffer auf beiden Seiten waren die Buchholzer diesmal allein zuständig. Zum 1:0 für die Gäste traf Niklas Jonas nach einer Viertelstunde auf Vorlage von Dominik Fornfeist per Kopf aus fünf Metern. Sechs Minuten später prallte der Ball nach einer Abwehr von Torhüter Lennart Brückner ans Schienbein von Marcel Peters und von dort zum 1:1 ins eigene Netz. „Ansonsten war Brückner fast arbeitslos“, sagte 08-Trainer Thorsten Schneider und bescheinigte seiner Mannschaft eine taktisch starke Leistung, auch wenn fünf Stammspieler fehlten. Weil die Buchholzer in der zweiten Halbzeit drei Chancen vergaben, war Schneider mit dem Remis nicht zufrieden, räumte aber ein: „Vor dem Spiel hätte ich ein Unentschieden allerdings angenommen.“

Auch nur einen Treffer erzielten die Kicker des FC Süderelbe gegen TuS Osdorf. Einen Punkt konnten sie aber nicht einfahren, sie verloren das Heimspiel am Kiesbarg mit 1:3 (0:1) Toren. Einziger Torschütze für Süderelbe war Torjäger Edison Sa Borges Dju (67.), der schon beim 2:2 im Hinspiel getroffen hatte.

FC Süderelbe verliert Heimspiel gegen Osdorf mit 1:3

„Wir haben verdient verloren“, sagte FCS-Trainer Timocin Gürsan. Nur in den ersten Minuten habe sich sein Team so präsentiert, wie es sich für eine Heimmannschaft gehört. „Dann schlichen sich viele Unkonzentriertheiten ein. Man habe Osdorf und speziell dem zweifachen Torschützen Jeremy Wachter damit in die Karten gespielt. Gürsan: „Als wir in der zweiten Halbzeit nochmal dagegenhalten wollten, kassieren wir das 0:2 aus 20 Metern.“ Vor allem habe er bei seiner Mannschaft die Durchschlagskraft und das Zweikampfverhalten vermisst, das für einen Sieg nötig gewesen wäre.