Harburg
Handball

Kleine Luchse stehen im Pokal-Halbfinale

Vanessa Wolter beseitigte mit einem verwandelten Siebenmeter zum 30:27 die letzten Zweifel am Einzug in die nächste Runde.

Vanessa Wolter beseitigte mit einem verwandelten Siebenmeter zum 30:27 die letzten Zweifel am Einzug in die nächste Runde.

Foto: Karsten Schaar / HA

Zweite Damenmannschaft aus Buchholz-Rosengarten besiegt den Oberligisten FC St. Pauli im Viertelfinale mit 31:27.

Nenndorf.  „Halbfinale, Halbfinale“, schallte es durch die Nenndorfer Sporthalle. Gerade hatte der Spitzenreiter der Hamburg-Liga, die zweite Frauen-Mannschaft der Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten, die Oberliga-Vertretung des FC St. Pauli mit 31:27 (16:16) aus dem Hamburger Verbandspokal geworfen.

In der ersten Halbzeit hatten sich die Gastgeberinnen nach einem Treffer von Zweitliga-Aushilfe Marthe Nicolai, auch Alexia Hauf spielte im Pokal in der Zeiten mit, bereits auf 11:8 abgesetzt. „Wir haben da schon tolle Sachen gemacht“, sagte Trainer Martin Hug. Allerdings gab es immer wieder Fehler, die die Gäste, immerhin Tabellenfünfter der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein, herankommen ließen. So führte der FC St. Pauli drei Minuten vor der Halbzeit mit 15:13, ehe es mit einem 16:16 in die Pause ging. Im zweiten Durchgang blieb es spannend.

Aus dem Zweitligateam helfen Marthe Nicolai und Alexia Hauf aus

Dann die entscheidende Phase: Vanessa Wolter brachte die Luchse mit zwei ihrer acht verwandelten Siebenmeter mit 26:24 in Führung (54. Minute), Eileen Volkmann legte das 27:24 vier Minuten vor dem Ende nach. Die Nordheiderinnen brachten den Vorsprung über die Zeit, auch wenn die Paulianerinnen noch einmal alles versuchten. Unter anderem agierten sie mit einer offenen Manndeckung. Saskia Goes setzte schließlich mit ihrem fünften Treffer Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt zum 31:27-Heimsieg und zum Einzug ins Pokal-Halbfinale.

„Zum Schluss haben wir gerechtfertigt gewonnen“, sagte Coach Hug. „Insgesamt haben wir eine gute Deckung gespielt“, benannte er – gerade in der zweiten Halbzeit, die mit 15:11 an sein Team ging – die Basis des Erfolgs. „Wir haben es aber versäumt, rechtzeitig den Sack zuzumachen“, sah er aber auch immer wieder einfache Fehler.

Halbfinalgegner muss noch ermittelt werden. Nächstes Heimspiel am Sonntag

Die drei anderen Paarungen im Pokal-Viertelfinale werden zwischen dem 31. Januar und 6. Februar ausgetragen. Der Gegner der kleinen Luchse in der Runde der letzten Vier steht also noch nicht fest. In der Hamburg-Liga geht es an diesem Sonntag, 3. Februar, mit dem Heimspiel gegen die SG Hamburg-Nord weiter (17 Uhr, Nenndorf).