Futsal

Favoriten gewinnen die Futsal-Titel

Die Siegermannschaft des Buchholzer FC mit dem Kreisvorsitzenden Manfred Marquardt (rechts).

Die Siegermannschaft des Buchholzer FC mit dem Kreisvorsitzenden Manfred Marquardt (rechts).

Foto: Volker Koch / HA

Herren des Buchholzer FC und Damen des VfL Jesteburg werden in Hittfeld jeweils Kreismeister.

Hittfeld.  Ohne Niederlage sind die Kreisliga-Fußballer des Buchholzer FC bei den diesjährigen Futsal-Kreismeisterschaften in Hittfeld geblieben und haben sich am Ende souverän den Titel geholt. Im Endspiel setzte sich das junge Team von Trainer Markus Hehr mit 1:0 gegen den VfL Jesteburg durch; jene Mannschaft, die der BFC Stunden zuvor auch im Gruppenspiel mit 2:1 bezwungen hatte.

„In der Vorrunde haben wir noch zu viele Chancen liegen gelassen“, sagte Hehr. Spätestens beim 6:0 im letzten Gruppenspiel gegen die SG Elbdeich lief es dann rund. Mit Melvin Krolikowski und Dustin Jahn hatten die Buchholzer zwei Auswahlspieler des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV) in ihren Reihen, die beim DFB-Länderpokal in Duisburg spielten und die einzigen beiden Spieler der Landesauswahl waren, die nicht Eintracht Braunschweig oder Hannover 96 angehörten.

Auswahlspieler des Buchholzer FC machen den Unterschied

„Die beiden haben bei den Kreismeisterschaften den Unterschied ausgemacht“, sagte Markus Hehr, ohne damit die insgesamt starke Teamleistung seines Buchholzer FC schmälern zu wollen. Großes Lob gab es auch für den Finalgegner VfL Jesteburg. „Im Endspiel standen sich die beiden besten Teams des Landkreises gegenüber“, sagte Hehr, ein erklärter Freund der Hallenfußballvariante Futsal, die sich im Landkreis Harburg längst etabliert hat. Die Hallen-Kreismeisterschaften 2019 waren bereits die neunte Auflage.

„Beim herkömmlichen Hallenfußball wird mir zu viel gebolzt“, sagte Hehr. Am Futsal schätzt der Trainer, der mit dem 1997er-Jahrgang des Buchholzer FC einmal die Landesmeisterschaft der A-Junioren gewinnen konnte, vor allem, dass die aus Südamerika stammende Hallenvariante Technik und Koordination fördert. Hehr, der zu den Pionieren des Futsals im Landkreis Harburg gehört und auch selbst gerne mitspielt, beschränkte sich bei diesen Kreistitelkämpfen allerdings darauf, sein Team zu coachen. „Mit 46 Jahren muss ich ja nicht mitkicken, wenn wir genügend Spieler haben,“ begründete er seinen Verzicht. Nicht ohne anzufügen: „Obwohl ich immer noch mithalten kann.“

In der Gruppe B hatten sich der 1. FC Seevetal als Erster und TVV Neu Wulmstorf als Zweiter durchgesetzt. In den Halbfinalspielen war der Buchholzer FC mit 6:0 gegen Neu Wulmstorf erfolgreich, der VfL Jesteburg nur knapp mit 2:1 gegen Seevetal. Platz drei ging nach Neunmeterschießen mit 2:1 an den TVV Neu Wulmstorf.

Bei den Frauen war es auch schon die achte Futsal-Kreismeisterschaft des NFV Kreises Harburg, an der sich allerdings nur fünf Teams, davon zwei des VfL Jesteburg, beteiligten. Bis zum Schluss waren auch die Frauen des Buchholzer FC im Rennen um den Titel dabei. Wie es der Zufall in Form des Spielplans wollte , standen sich im Modus Jeder-gegen-jeden am Ende die Frauen aus Jesteburg und Buchholz gegenüber. Das letzte Spiel der Veranstaltung hatte Endspielcharakter. Mit einem Sieg hätten die Landesligafrauen aus Buchholz noch Futsal-Kreismeister werden können.

Landesligist TSV Stelle wird Kreisvizemeister bei den Frauen

Doch nach einem 7:0 gegen die eigene zweite Vertretung, einem 8:0 gegen die SV Ahlerstedt/Ottendorf II und einem 1:0 gegen den TSV Stelle waren die „Rüsselkäferinnen“ mit 3:0 auch ihren Gegnerinnen aus Buchholz überlegen und gewannen die Futsal-Kreismeisterschaften der Frauen ohne einen einzigen Gegentreffer mit vier Siegen in vier Spielen souverän.

Den Buchholzer Frauen, die in dieser Saison von der Landesliga in die Oberliga aufsteigen wollen und mittelfristig den Jesteburger Regionalligafrauen Konkurrenz machen wollen, blieb am Ende nur Platz drei. Vizemeister wurden die Landesligafrauen des TSV Stelle. Stelle und Buchholz hatten jeweils sieben Punkte auf dem Konto, Stelle wies allerdings die um drei Treffer bessere Tordifferenz auf. Der direkte Vergleich der Landesligavereine endete 1:1 unentschieden.