Handball

Zweitligadebut für Alexia Hauf und Saskia Goes

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Karsten Schaar
Alexia Hauf freut sich über ihr erstes Zweitligaspiel nach einem Kreuzbandriss und zwei Tore.

Alexia Hauf freut sich über ihr erstes Zweitligaspiel nach einem Kreuzbandriss und zwei Tore.

Foto: Karsten Schaar / HA

Handball-Luchse fegen Schlusslicht Trier vor Rekordkulisse von 521 Zuschauern 36:22 aus der Halle und übernehmen Tabellenspitze.

Buchholz.  „Spitzenreiter, Spitzenreiter!!!“ So klang es lange durch die Nordheidehalle, nachdem die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten die DJK/MJC Trier souverän mit 36:22 geschlagen und die Tabellenführung in der 2. Frauen-Bundesliga von den Kurpfalz Bären übernommen hatten. Die Buchholzerinnen verabschieden sich nach einer einseitigen Partie mit einer blitzsauberen Weste (24:0 Punkte) aus dem Jahr 2018. Die Saison-Rekordkulisse von 521 Zuschauern wollte das Nachholspiel gegen das Schlusslicht sehen.

Dank mehrerer Tempogegenstöße führten die Luchse früh mit 5:0-Toren, ehe den Gästen der erste Treffer gelang (8.). Die Gastgeberinnen machten den tabellarischen Unterschied auf dem Feld deutlich und bauten den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 20:11 aus. „Gegen einen solchen Gegner muss man mit allen sieben Spielerinnen kämpfen“, bemängelte Gästetrainerin Elena Vereschako. In der zweiten Hälfte wurde es aus ihrer Sicht besser, es blieb jedoch einseitige Partie.

Einziger Wermutstropfen: Sarah Lamp zieht sich einen Muskelfaserriss zu

Bei den Luchsen kamen alle 15 Spielerinnen zum Einsatz, ein gelungenes Comeback feierte Alexia Hauf. Sie war zu Saisonbeginn mit einem Kreuzbandriss aus der zweiten Mannschaft des Buxtehuder SV in die Nordheide gewechselt und hatte zehn Monate auf ihr erstes Spiel hingearbeitet. „Es war richtig gut, vor allem vor der tollen Kulisse!“ Hauf steuerte auch zwei Treffer bei. Auch Saskia Goes feierte ihr Zweitliga-Debüt. Die ehemalige Spielerin der HG Winsen hatte sich den Einsatz durch ihre Leistungen in der Zweiten verdient.

Luchse-Trainer Dubravko Prelcec war mit seiner Mannschaft zufrieden. „Ich bin stolz, dass wir das Spiel über 60 Minuten ernst genommen haben.“ Einziger Wermutstropfen: Sarah Lamp zog sich einen Muskelfaserriss zu.

Die Tore: Zeliha Puls (6), Kim Land (5), Evelyn Schulz, Lynn Schneider (je 4), Cassandra Nanfack, Laura Schultze (je 3), Nicolai Marthe, Julia Herbst, Natalie Axmann, Alexia Hauf, Lisa Borutta (je 2) und Mareike Vogel (1)

( ks )

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