Harburg
Basketball

Harburg Baskets bestätigen ihre Ligatauglichkeit

Harburgs Trainer Sebastian Christen redet während einer Auszeit auf seine Spielerinnen ein.

Harburgs Trainer Sebastian Christen redet während einer Auszeit auf seine Spielerinnen ein.

Foto: Markus Steinbrück

Regionalliga-Basketballerinnen fegen Schlusslicht und Aufsteiger BG Ostholstein beim 82:21-Kantersieg aus der Halle.

Harburg.  Dass der Gegner keine sportliche Herausforderung darstellte, war den Frauen der SG Harburg Baskets vor dem Heimspiel in der 2. Regionalliga Nord gegen die BG Ostholstein bewusst. „Mindestens 30 Punkte hatte der Aufsteiger aber immer gemacht. Also hatten wir uns zum Ziel gesetzt, möglichst gut zu verteidigen und ihn unter dieser Marke zu halten. Das ist uns 40 Minuten lang gut gelungen. Am Ende haben wir nur 21 Punkte zugelassen“, freute sich Trainer Sebastian Christen nach dem 82:21-Kantersieg.

Die selbst erzielten 80 Punkte versteht der Coach der Harburg Baskets als Signal an die Liga. „Uns wird immer wieder die Ligatauglichkeit abgesprochen. Jetzt haben wir ein Zeichen gesetzt. Insgesamt war das Spiel vor allem gut für unsere Moral“, sagte Christen, der hofft, dass der hohe Sieg dem Team einen Push verleiht für die folgenden Aufgaben. Für ihn als Trainer sei noch wichtiger als das Ergebnis, dass die Entwicklung jeder Spielerin weiter voranschreite.

Kurze Anreise zum nächsten Spiel am Sonnabend bei Treubund Lüneburg

Die besten Werferinnen waren Eileen Laue (18 Punkte), Ina Bergmann, Karen Peters (je 16), Annika Christen (12) und Lara Senn (10). In diesem Kalenderjahr treten die Harburg Baskets noch zweimal an: am Sonnabend, 1. Dezember, geht es zum MTV Treubund Lüneburg (17.30 Uhr, Sportpark Kreideberg) und am Sonntag, 9. Dezember, ist der Kieler TB zu Gast in der Sporthalle des Immanuel-Kant-Gymnasiums am m Pavillon (16 Uhr).

Den Frauen der BG Harburg-Hittfeld gelang es beim ungeschlagenen Tabellenführer BBC Rendsburg nicht wie gewohnt, gut ins Spiel zu starten. Im Gegenteil: Sie benötigten neun Minuten für den ersten Punkt. Nach dem ersten Viertel hieß es 3:20, zur Halbzeit 7:37 aus Sicht der Gäste. Was die Sharks-Frauen bei der 25:67-Auswärtsniederlage dennoch auszeichnete, war ihr Kampfgeist in der Verteidigung.

BG Harburg-Hittfeld schafft in der ersten Halbzeit nur sieben Punkte

Trotz des mehr als deutlichen Pausenrückstands wollten sie nicht kampflos aufgeben und verbuchten den dritten Durchgang als 10:6-Erfolg für sich. Das Spiel drehen konnten sie erwartungsgemäß nicht mehr. Jeweils sechs Punkte machten Sabrina Lange und Judith Niebuhr, Lisa Marie Plasa kam auf fünf. Vor der Weihnachtspause steht noch das Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn Ahrensburger TSV auf dem Plan (8. Dezember, 17 Uhr).