Harburg
Amercian Football

Aufstiegspläne der Ravens sind vorerst geplatzt

Harburg.  Das American Football-Team Hamburg Ravens ist bei der zweiten Mannschaft der Hildesheim Invaders ausgeschieden. Im Playoff-Halbfinale der Verbandsliga Nord blieben die Ravens bei der 0:28-Niederlage gegen die Hildesheimer Erstligareserve chancenlos, die Hoffnungen auf einen Aufstieg in die Oberliga Nord sind damit vorerst geplatzt.

„Wir haben keinen Fuß auf den Boden bekommen. Insbesondere unser normalerweise starkes Laufspiel funktionierte nicht. Bei unseren Heimspielen sind wir Kunstrasen gewöhnt, Hildesheim kam mit dem matschigen Boden deutlich besser zurecht“, analysierte der Erste Vorsitzende und Runningback Michael Haß die hohe Niederlage. Eine Resthoffnung auf den Aufstieg haben die Hamburg Ravens aber noch – die Entscheidung wird im Dezember oder Januar 2019 erwartet. „Es ist immer noch möglich, dass wir am grünen Tisch aufsteigen. In der Oberliga haben in der abgelaufenen Saison zwei Teams zurückgezogen, dadurch werden wahrscheinlich zwei weitere Aufstiegsplätze frei“, sagt Michael Haß. Neben einem regulären Aufsteiger werden somit vermutlich drei Teams in die Oberliga aufsteigen.

Mit Daniele Boemi bekommen die Hamburg Ravens einen neuen Headcoach, der bisherige Trainer Tom Grehl übernimmt das Traineramt im Ravens-Nachwuchs. In drei Wochen beginnt die Vorbereitung auf das Saisonabschluss-Event. Bereits zum elften Mal veranstalten die Ravens das sogenannte Halloween-Game, ein Wohltätigkeitsevent zugunsten der Schule Elfenwiese, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt körperlicher und motorischer Entwicklung. Beim diesjährigen Halloween-Game empfangen die Ravens am 27. Oktober die Berlin Knights auf der Harburger Jahnhöhe.