Harburg
Pferdesport

Die Reittradition lebt in Neuenfelde

Jan-Philipp Feindt freute sich im Vorjahr auf

Jan-Philipp Feindt freute sich im Vorjahr auf

Foto: HA

Auch nach 120 Jahren richtet der Reit- und Fahrverein immer noch sein beliebtes alljährliches Fest aus.

Neuenfelde.  120 Jahre ist es her, als in Neuenfelde auf dem Turnierplatz am Arp-Schnitger-Stieg und im ganzen Ort das erste Reitfest gefeiert wurde. Und auch in 2018 hält der Reit- und Fahrverein als ältester dem Pferdesport verpflichteter Sportverein des Landesverbandes Hamburg an seiner Tradition fest und richtet am Wochenende von Freitag bis Sonntag, 10. bis 12. August, sein alljährliches Reitturnier aus.

Los geht es am Freitagnachmittag mit Prüfungen für die jungen Pferde, die erste Erfahrungen dem Weg zum erfolgreichen Sportpferd machen sollen. Die sportlichen Highlights bestimmen das Turniergeschehen am Sonnabend und Sonntag.

Nachdem die voriges Jahr geänderte Ausschreibung bei Sportlern wie Publikum gut angekommen ist, wird es auch in diesem Jahr wieder zwei Dressurprüfungen der mittelschweren Klassen für die fortgeschrittenen Dressurreiter geben.

Und zwar Sonntag, an dem am Vormittag eine Dressurprüfung der M* und am Nachmittag eine Prüfung der noch etwas anspruchsvolleren Klasse M** vorgesehen sind. Ein Augenschmaus für die Zuschauer ist in Neuenfelde immer wieder die Mannschaftsdressur, eine Prüfung, bei der die Vereine im Kollektiv um den Turniersieg kämpfen.

Und auch die Springreiter kommen wieder nicht zu kurz. Sie können sich bei Prüfungen vom Springreiterwettbewerb bis zum M**-Springen mit Stechen miteinander messen. Dieses Springen mit Siegerrunde das sportliche Highlight der drei Turniertage in Neuenfeld.

Den Abschluss des Turniers bildet wie immer das traditionelle und bei den Zuschauern besonders beliebte Zitronenrennen, bei dem die Zitrusfrucht von der Reiterin oder dem Reiter mit dem Mund aus einem mit Wasser gefüllten Eimer geholt werden muss. Die Mischung auf ländlichem Pferdesport von Anfänger- bis mittelschweren Dressur- und Springprüfungen macht das besondere Flair dieses Turniers aus bestimmt seinen Charakter als heiteres Dorffest.

Besonderen Wert legen die Turnierausrichter auch dieses Jahr wieder auf die Bewirtung ihrer Gäste, für die ein neues Cateringteam gewonnen werden konnte, das eine große Auswahl an warmen Gerichten anbietet und am Morgen für alle belegte Brötchen serviert.

Am Nachmittag stehen selbst gebackene Kuchen und Torten zur Auswahl. Ergänzt wird das kulinarische Angebot in diesem Jahre durch ein Weinzelt, in dem ein Winzer aus Baden-Württemberg seine Produkte anbietet und höchstpersönlich seine Weine präsentiert und gerne Bestellungen entgegennimmt.