Harburg
Leichtathletik

Waterhölter und Schroeder träumen von den Top-Acht

Harburg/Winsen.  Vier jungen Leichtathleten aus der Region steht am Wochenende der Saisonhöhepunkt bevor. Von Freitag bis Sonntag werden in Rostock die deutschen Jugendmeister der Altersklassen U20 und U18 ermittelt. Zwei junge Damen des Geburtsjahrgangs 1999 haben sich den Einzug in den Endkampf der besten Acht zum Ziel gesetzt. Das gilt zum einen für Diskuswerferin Mira Waterhölter (LG Nordheide), zum anderen für Hürdensprinterin Lena Schroeder (SV Grün-Weiss Harburg).

„Mira ist gut drauf“, sagt Trainer Wilfried Oppermann über seinen Schützling, der in dieser Saison noch nicht an die persönliche Bestleistung (44,80 Meter) aus dem Vorjahr herangekommen ist. Die sollte es schon sein, um sich im großen Feld von 21 Werferinnen behaupten zu können. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Kira Mae Lüllau (ebenfalls Nordheide), die über 400 und 800 Meter gemeldet ist, zuletzt aber mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte.

Lena Schroeder und Trainer Ekhard Küster fahren am Freitagmorgen an die Ostsee, um den Vorlauf über 100 Meter quasi zum Einrollen zu nutzen. Wichtiger ist dem Erfolgsduo der Auftritt über 100 Meter Hürden, der am Sonnabend ansteht. Auf dieser Strecke hat sich Schroeder, die jüngst ihren 19. Geburtstag feierte, Mitte Juli bei den norddeutschen Meisterschaften in Hamburg auf 14,14 Sekunden gesteigert. Kann sie ihren achten Platz aus der Meldeliste bestätigen, würde sie ihren Traum realisieren und am Sonnabendnachmittag, 14.40 Uhr, im Endlauf der deutschen Meisterschaften stehen.

Mit Kea Stieglitz hat sich auch ein Talent der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) für die Jugend-DM in Rostock qualifiziert. Das haben in ihrer Disziplin, dem Speerwurf der weiblichen U18-Jugend, bundesweit nur 16 Werferinnen geschafft. Der Wettkampf von Kea Stieglitz beginnt am Sonntagmorgen um 10 Uhr.