Harburg
Fussball

Pauline Juraschek schießt Buchholzer FC zum 2:1-Derbysieg

Fleestedt/Buchholz.  Drei Monate hatte sich Pauline Juraschek zuletzt in den USA aufgehalten. Fußball hat sie „gefühlte fünf Monate“ nicht mehr gespielt, so die Einschätzung von Sven Kiesel. Nach 71 Minuten wechselte der Trainer die Angreiferin trotzdem ein im Landesligaderby des Buchholzer FC beim TuS Fleestedt. Er hatte den richtigen Riecher. In der Schlussminute war es ausgerechnet die Spielerin ohne Spielpraxis, die das 2:1-Siegtor markierte.

Nach der Fleestedter Führung durch Annika Gerdau (31. Minute) drehte der BFC durch Milena Ahlers (78.) und Juraschek die Partie im Endspurt. „Wir konnten in diesem Jahr einmal auf dem Kunstrastenplatz an der Wiesenschule spielen und 3:1 gegen Jeddingen gewonnen. In Fleestedt haben wir trotz dieses Vorteils überhaupt nicht ins Spiel gefunden“, sagte Kiesel. Erst in der zweiten Halbzeit lief es nach einer energischen Pausenansprache und gegen den Wind besser für den Aufsteiger. Kiesel: „Ich hatte auch den Eindruck, dass Fleestedt die Führung nur verteidigen wollte.“

Der TSV Stelle gewann bei Teutonia Uelzen mit 4:2 (1:2) durch Tore von Karina Eckhoff (2) Chantal Nipko und Maren Diener. Für Eintracht Elbmarsch hätte es beim Spitzenreiter Anderlingen fast zum Punktgewinn gereicht. Der Gegentreffer zum 3:4 (2:1) fiel fünf Minuten vor Schluss. Die Tore für Elbmarsch schossen Lena Tode (2) und Janieke Lütjens.

Regionalligist VfL Jesteburg kassiert 3:6 bei Holstein Kiel

Fehlende Trainingspraxis auf dem Platz mag eine Ursache gewesen sein für die 3:6 (2:5)-Auswärtsniederlage der Regionalliga-Fußballfrauen des VfL Jesteburg bei Holstein Kiel. Als Ausrede soll die unzureichende Vorbereitung aber nicht gelten. Den besseren Start an der Förde erwischten die Gäste aus dem Kreis Harburg. Nach fünf Minuten gingen sie nach einer Ecke von Andrea Ludewig und Kopfballvorlage von Hanna Heyken durch Anika Prüfer in Führung. Dann kassierten sie vier Gegentreffer in Folge, ehe Nele Heins den zweiten VfL-Treffer markieren konnte. Mit dem Pausenpfiff verpasste Kiel den Jesteburgerinnen das fünfte Gegentor. Das war die Vorentscheidung. Erst kurz vor Schluss traf Andrea Ludewig zum 3:6-Endstand.

Am kommenden Sonntag, 25. März, um 14 Uhr kommt der Tabellenzweite Werder Bremen II nach Jesteburg. Bis dahin sollen die Schwächen in der Abwehr abgestellt werden.