Harburg
Hockey

Aus der Traum von der 1. Bundesliga

Josefine Düring (TG Heimfeld) hat Karla von Ehren und Torhüterin Theresa Poets (Hamburger Polo-Club) hinter sich und das leere Tor vor sich

Josefine Düring (TG Heimfeld) hat Karla von Ehren und Torhüterin Theresa Poets (Hamburger Polo-Club) hinter sich und das leere Tor vor sich

Foto: Volker Koch / HA

Regionalliga-Hockeyfrauen der TG Heimfeld können nach zwei Unentschieden nicht mehr aufsteigen.

Heimfeld.  Ihre Aufstiegsträume begraben müssen die Hockeyfrauen der TG Heimfeld. Schon nach dem 2:2 (2:1) in eigener Halle gegen den Hamburger Polo Club war aus der rechnerischen Möglichkeit, in die 1. Hallen-Bundesliga aufzusteigen, eine Minimalchance geworden. Nach dem tags darauf erzielten 4:4 (2:0) beim Marienthaler THC war es dann endgültig vorbei mit dem Traum von der Ersten Liga. Sieben Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Bremer HC sind in noch zwei Saisonspielen nicht mehr aufzuholen.

Aus dem Spitzenspiel am kommenden Sonntag um 11 Uhr in der Halle Kerschensteinerstraße ist damit die Luft raus. Heimfelds Mannschaft um Trainer Dennis Sievert wird auch die kommende Hallensaison in der Regionalliga Nord bestreiten, deren vier Staffeln im Damenhockey gleichzusetzen sind mit der zweiten Liga. „Dabei haben wir gerade ein solch tolles Team, mit dem wir in der höchsten Liga bestimmt mitgehalten hätten,“ sagte Teammanagerin Petra Düring.

Doch am Ende der aktuellen Hallensaison wollte es mit dem Toreschießen nicht mehr so recht klappen. Das 3:2 beim Tabellendritten DHC Hannover hatte den TGH-Frauen noch einmal eine letzte Aufstiegschance gewährt, weil Spitzenreiter Bremen mit dem 3:3 gegen den Kieler HTC zwei Punkte liegen ließ. Doch im Heimspiel gegen Polo reichte es nur zwei Treffern.

Am Sonntag kommt Meister Bremer HC an die Kerschensteinerstraße

„Das ist einfach zu wenig“, haderte Dennis Sievert mit dem Auftreten der Heimfelder Damen. „Wir hatten an die 30 Torchancen, darunter zwölf Ecken. Nur ein Treffer aus dem Spiel heraus und nur eine verwandelte Strafecke – und das bei 80 Prozent Ballbesitz – das reicht eben nicht.“ Vielleicht war auch der Druck zu groß, denn die Heimfelderinnen hätten ihre letzten vier Saisonspiele gewinnen und gleichzeitig auf einen Patzer Bremens hoffen müssen.

„Wenn wir das Spitzenspiel gegen Bremen gewinnen und Bremen am letzten Spieltag beim DHC Hannover verliert, kann es noch klappen“, rechnete Petra Düring noch in der Pause der Partie gegen Polo vor. Josefine Düring und Constanze Schumann-Plekat hatten ihr Team bis dahin mit 2:1 in Führung geschossen. Gleich nach dem Seitenwechsel kassierte die TGH aber den Ausgleich. Auch beim Marienthaler THC lagen die Heimfelderinnen zur Pause noch mit 2:0 in Führung. Die Torschützinnen waren Merle Aschenberg, Lucie Witt, Constanze Schumann-Plekat und Janne Jungenkrüger.