Harburg
Volleyball

Volleyball-Frauen haben gegen Stralsund eine Rechnung offen

Neugraben.  Das Volleyball-Team Hamburg empfängt am Sonnabend, 6. Januar, die Stralsunder Wildcats in der CU-Arena. Die Gäste sind eines der konstantesten Teams der letzten zwei Spielzeiten in der 2. Frauen-Bundesliga und gleich im ersten Spiel des neuen Jahres eine echte Herausforderung für die Hamburger Volleyball-Damen. Die Mannschaft von VTH-Cheftrainer Jan Maier will im neuen Jahr unbedingt die Negativserie von drei Niederlagen vor Weihnachten vergessen machen.

Trotz der Ergebnisse und des neunten Tabellenplatzes hatte VTH-Trainer Maier der Mannschaft zuletzt eine Erholungsphase gegönnt, auch um die Köpfe frei zu bekommen. „In den nächsten zwölf Wochen wird es keine Verschnaufpausen geben, das wird ein langer und anstrengender Weg“, ist sich Maier sicher. Die Stralsunder Wildcats belegten in der vorigen Saison den dritten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga, den sie auch aktuell inne haben. Dazu hat das Team von der Ostsee mit Anne Domroese eine der besten Spielerinnen der Liga in ihren Reihen.

Maier blickte vor dem Spiel weniger auf die Tabelle, sondern erinnerte sich und die Mannschaft an das Regionspokalspiel gegen Stralsund: „Das haben wir nur ganz knapp mit 14:16 im fünften Satz verloren. Wir wissen also, wie es gehen könnte und haben noch eine kleine Rechnung offen.“

Stralsunds Melanie Horn und Anne Domroese haben bereits in der 1. und 2. Liga für Hamburg gespielt. Verzichten muss Jan Maier gegen Stralsund auf Diagonalangreiferin Stina Schimmler, die sich beim Joggen das Knie verdreht hat und wohl mindestens 14 Tage pausieren muss. Nicht mehr zum Kader des VT Hamburg gehört Zuspielerin Hannah Ziemer. Dafür gibt Winter-Neuzugang Juliane Lüning ihr Debüt auf dieser zentralen Position.