Harburg
Handball

Luchse treten zum Spitzenspiel an

Zweitligapartie gegen Herrenberg heute Abend in der Nordheidehalle

Buchholz.  Und weiter geht´s für die Handball-Luchse mit dem siebten Spieltag in der 2. Frauen-Bundesliga. Zu Gast im Spitzenspiel Zweiter gegen Dritter am heutigen Sonnabend um 19 Uhr in der Nordheidehalle sind die Damen der SG H2Ku Herrenberg, die als „SG H2Kuties“ auflaufen. Der etwas seltsam anmutende Vereinsname ist die Kurzform für die SG Haslach Herrenberg Kuppingen-Oberjesingen GbR. Die Frauen aus Baden-Württemberg sind 2014 in die 2. Bundesliga aufgestiegen.

Herrenberg hat in der laufenden Saison bereits die FSG Waiblingen/Korb geschlagen und gegen Zwickau mit zehn Toren Differenz gewonnen. Zu recht steht die Mannschaft daher auf dem dritten Tabellenplatz. Am vorletzten Spieltag der vorigen Saison präsentierten sich die Schwäbinnen in der Nordheidehalle in einem kampfbetonten Spiel. „Wir müssen den schnellen Aufbau aus dem Rückraum eindämmen“, ist ein Rezept von Luchse-Trainer Maximilian Busch, der dem Publikum gerne wieder ein Spektakel bieten würde, wie zuletzt bei der bisher einzigen Saisonpleite gegen Waiblingen.

Doch eine Niederlage mit nur einem Tor Unterschied soll es diesmal nicht geben. „Wir haben etwas gutzumachen“, sagt Maximilian Busch. Man habe sich jedenfalls vorgenommen, von Anfang an voll da zu sein und das Spiel zu bestimmen.

Nach Lisa Prior, die mit Zweitspielrecht in der 1. Bundesliga für den Buxtehuder SV spielen darf, kehrt jetzt auch Luchse-Rückraumspielerin Meike Schult mit Zweitspielrecht zu ihrem früheren Verein SV Grün Weiß Schwerin zurück. Von dort war sie vor zwei Jahren in den Rosengarten gewechselt und stieg mit der Mannschaft in die erste Bundesliga auf. Damit Meike in der 3. Liga möglichst viele Spielanteile erhält und sich so wieder in den Focus von Luchse-Trainer Maximilian Busch spielen kann, haben sich Rosengartens Geschäftsführer Sven Dubau und Schwerins Geschäftsstellenleiter Steffen Franke kurzfristig auf ein Zweitspielrecht für Meike Schult verständigt.

„Davon profitieren alle Seiten. Meike bekommt zusätzlich Spielpraxis und wir können ihren Heimatverein damit unterstützen,“ betonte Dubau nach guten Gesprächen den Nutzen für alle Beteiligten. Der Drittligist SV Grün Weiß Schwerin freut sich über die Verstärkung im Rückraum, zumal der Club aktuell einige verletzte Spielerinnen ersetzen muss.

Meike Schult freut sich vor allem darüber, jetzt wieder öfter auf der Platte zu stehen. „Da ich ja noch oft in Schwerin bei meinem Heimatverein bin, bot sich diese Zusammenarbeit förmlich an,“ sagte die 22jährige. Sie hat das Handballeinmaleins von der Pike auf bei Heinz Reinhard Grämke in Schwerin erlernt, war bereits als A-Jugendliche 2014/15 im Kader der Frauen und möchte nun helfen bei der Mission Klassenerhalt. Auch Schwerins Trainer Tilo Labs ist glücklich über die neue Kooperation: „ Zweifelsohne ist Meike Schult für unseren Rückraum damit eine deutliche Verstärkung.“