Harburg
Gorodki

Erste deutsche Gorodki-Meisterschaft beim Todtglüsinger SV

Todtglüsingen.  Einen besseren Standort hätte es nicht geben können. Wenn Deutschlands Gorodki-Akteure von diesem Freitag bis Sonntag zum ersten Mal überhaupt deutsche Meister in der aus dem osteuropäischen Sprachraum stammenden Sportart ermitteln, bietet das Gorodki-Stadion des Todtglüsinger SV den perfekten Rahmen. Auf der Vereinsanlage am Baggersee werden 50 Spielerinnen und Spieler erwartet. Die DM gilt gleichzeitig als Qualifikation für die Gorodki-Weltmeisterschaften. Nach den nationalen Titelkämpfen wird die Auswahlmannschaft für die WM im August in Karlsruhe nominiert.

Die Titelkämpfe in Todtglüsingen beginnen am Freitag, 11 bis 20 Uhr, mit der Qualifikation. Am Sonnabend folgen die Einzelentscheidungen: ab 10 Uhr zunächst die Halbfinals, ab 17 Uhr die Finalturniere. Zum Abschluss am Sonntag, 10 bis 15 Uhr, gibt es Wettkämpfe für gemischte Paare.

Ziel beim Gorodki ist es, verschiedene Figuren, die aus fünf Holzklötzchen zusammengesetzt werden, mit einem Wurfstab aus einer abgegrenzten Spielfläche heraus zu schlagen