Harburg
Soziales Engagement

FC Süderelbe veranstaltet Berufs- und Ausbildungsmesse

An den Informationsständen herrschte in den vergangenen Jahren fast immer reger Andrang

An den Informationsständen herrschte in den vergangenen Jahren fast immer reger Andrang

Foto: FC Süderelbe / HA

Am Freitag und Sonnabend informieren wieder 30 Unternehmen auf der Sportanlage Kiesbarg in Neugraben.

Neugraben.  Mit Unterstützung seiner ausnahmslos ehrenamtlich tätigen Mitglieder veranstaltet der Fußball-Club (FC) Süderelbe an diesem Freitag und Sonnabend, 12. und 13. Mai, zum vierten Mal die Berufs- und Ausbildungsmesse Süderelbe. Insgesamt 30 Unternehmen von der Aurubis AG, über die Hamburg Port Authority (HPA) bis zur Polizei und Bundeswehr stellen sich auf der Sportanlage Kiesbarg und in der angrenzenden Schnuckendrifthalle in Neugraben/Fischbek vor. Geöffnet hat die Messe jeweils von 10 bis 15 Uhr.

„Ein besonderer Schwerpunkt wird auch in diesem Jahr bei den sozial nicht so Starken und bei Flüchtlingen liegen“, sagt der Zweite Vorsitzende Joachim Stoltzenberg. So ist die Messe im Vorfeld auch in mehreren Sprachen beworben worden. Der FC Süderelbe ist sozial stark engagiert und hat in den vergangenen Jahren mehrere Ehrenamts- und Integrationspreise für seine Berufs- und Ausbildungsmesse erhalten, unter anderem den Großen Stern des Sports in Gold und den DFB/Mercedes Benz Integrationspreis.

Der Sportverein war immer wieder von jungen Sportlern oder ihren Eltern angesprochen worden, ob man nicht einen Job wüsste, einen Ausbildungsplatz kennen würde oder bei der allgemeinen Orientierung im Berufsleben helfen könne. Daraus entstanden ist die Idee der Berufs- und Ausbildungsmesse Süderelbe, die mittlerweile zur jährlich stattfindenden Einrichtung geworden ist und die Möglichkeit bietet, sich über Praktika, Ausbildung, Weiterbildung, Jobs und Studium zu informiert.

„In diesem Bereich haben sich die Ehrenamtlichen des FC Süderelbe schon immer sehr engagiert“, sagt Joachim Stoltzenberg, „trotzdem konnten wir nicht immer helfen. Gerade im Süden Hamburgs gibt es auch Schulabbrecher, denen ohne Hilfe von vertrauenswürdigen Menschen der Weg in das Berufsleben verbaut bliebe.“