Harburg
Kampfsport

Grün-Weiss Harburg räumt bei Landesmeisterschaften ab

Frauenpower aus Harburg auf dem Siegerpodest (v.l.): Kyra Spahn, Jule Strietzel und Miriam Patek

Frauenpower aus Harburg auf dem Siegerpodest (v.l.): Kyra Spahn, Jule Strietzel und Miriam Patek

Foto: Grün-Weiss Harburg / HA

15 Kickboxer des Ausrichters qualifizieren sich für die deutsche Meisterschaften in Franken.

Harburg.  Nicht nur als Ausrichter der Hamburger Meisterschaften im Kickboxen konnte sich der SV Grün-Weiss Harburg jetzt in der Sporthalle Kerschen­steinerstraße in Szene setzen, auch leistungsmäßig bewegen sich die Kampfsportler aus dem Hamburger Süden auf erstaunlichem Niveau. Insgesamt 15 Sportlerinnen und Sportler von Grün-Weiss Harburg konnten sich für die deutschen Meisterschaften nach Version der WAKO qualifizieren, die in Bad Neustadt an der Saale ausgetragen werden. Etwa 100 Teilnehmer waren zu den Hamburger Titelkämpfen nach Harburg gekommen.

Vier Hamburger Meister 2017 stellt Grün-Weiss Harburg im Pointfighting – einer Disziplin, bei der es vor allem auf Technik, Reaktionsfähigkeit und Körperbeherrschung ankommt. Die deutsche Vizemeisterin Kyra Spahn konnte ihre führende Position in Hamburg behaupten. Neben Spahn standen auch die Vereinskameraden Jule Strietzel, Nikita Kibler und Jannick Wolf bei der Siegerehrung auf der obersten Stufe des Siegertreppchens.

Hamburger Vizemeister wurden Miriam Patek, David Boxberger, Pascal Heinrich und Leo Strietzel. Jeweils Platz drei erkämpften sich Robert Burlacu, Alexander Kibler, und Danel Kinsfator. In der Disziplin Leichtkontakt gab es drei grün-weiße Medaillen: Ilya Braylyan holte Silber, Pascal Heinrich und Steven Heinrichs jeweils Bronze.

Durch die Bemühungen des Weltverbandes, die Kickbox-Kampfsportarten als olympische Disziplin anerkennen zu lassen, wurde das Regelwerk in diesem Jahr erheblich überarbeitet. Ziel ist es, die Wettkämpfe zügig und komplikationslos durchführen zu können, andererseits unbeabsichtigte Verletzungen der Kämpfer zu vermeiden.

Lob gab es von Rainer Bliefernicht, Erster Vorsitzender von GW Harburg: „Kickboxen steht leider immer noch im Schatten der Faustkampfshows der Profis, bei denen es um viel Geld geht. Umso erfreulicher ist, dass die Kampfsport-Disziplinen in Hamburg mittlerweile fester Bestandteil des Breitensports geworden sind – und dass Grün-Weiss eine führende Rolle übernimmt. Die Kickbox-Abteilung ist für den Verein ein wichtiger Bestandteil des sportlichen Angebots.“