Harburg
Handball

Beckdorf verliert das Kreisderby gegen Fredenbeck

Beckdorfs Vito Clemens (M.) setzt sich am Kreis gegen Sebastian Rumniak aus Fredenbeck durch

Beckdorfs Vito Clemens (M.) setzt sich am Kreis gegen Sebastian Rumniak aus Fredenbeck durch

Foto: Volker Koch / HA

1100 Zuschauer in der Halle Nord erleben den erwarteten Ausgang. Fredenbeck bleibt in der 3. Liga Nord Vierter hinter dem HSV.

Beckdorf.  Nach vier Derbysiegen in Folge haben die Handballer des SV Beckdorf den prestigeträchtigen Vergleich mit dem ewigen Kreisrivalen VfL Fredenbeck mit 25:30 (11:17) verloren. 1100 Zuschauern verfolgten die Partie in der Halle Nord in Buxtehude. Das Ergebnis kommt nicht unerwartet, denn auch in der bisherigen Saison der 3. Liga Nord ist Fredenbeck die bessere Mannschaft mit erst einer Niederlage. Für Beckdorf steht erst ein Sieg zu Buche. Die Mannschaft rangiert auf einem Abstiegsplatz.

Die Dramatik vieler Derbys in acht gemeinsamen Ligajahren seit 2007 wollte sich vor großer Kulisse allerdings nicht einstellen. Zweimal hatten sich die Kreisrivalen unentschieden getrennt, viele Spiele waren nur durch einen oder zwei Treffer entschieden worden. Diesmal hatte Fredenbeck nach einer Viertelstunde bereits einen Drei-Tore-Vorsprung herausgeworfen. Bis zur Halbzeit wurden daraus sechs Treffer.

Den deutlichen Abstand verteidigten die Gäste aus der Geestlandhalle bis zum Schluss. Zumal Fredenbecks Jürgen Steinscherer (10/4 Tore) alle vier Siebenmeter für sein Team verwandeln konnte, während Tobias Hesslein sich bei drei Versuchen zwei Fehlwürfe leistete und Markus Bowe bei ebenfalls drei Würfen einmal patzte. Entscheidender aber waren die vielen Beckdorfer Fehlwürfe aus dem Spiel heraus (allein 14 vom Kreis). Dadurch fiel der SV Beckdorf im Laufe des Spiels immer weiter zurück. Sieben Minuten vor Schluss betrug der Rückstand sogar elf Treffer (18:29). Das Spiel war entschieden. Beste Beckdorfer Werfer waren Rok Setnikar und Tobias Hesslein mit je fünf Treffern.