Harburg
Handball

Landesligadamen der SG Harburg senden Hilferuf

Catharina Nicolodelli von der SG Harburg (r.) enteilt ihrer Gegenspielerin vom Moorreger SV

Catharina Nicolodelli von der SG Harburg (r.) enteilt ihrer Gegenspielerin vom Moorreger SV

Foto: Volker Koch / HA

Trotz Personalmangels gelingt der Finaleinzug beim eigenen Vorbereitungsturnier. Erstes Heimspiel am 18. September.

Harburg.  „Wir suchen ganz dringend noch Mitspielerinnen“, sagt Charlin Engwer, Spielführerin bei den Landesliga-Handballfrauen der SG Harburg. „Die neue Saison steht in den Startlöchern und wir stimmen uns schon lange darauf ein. Durch Schwangerschaften, Verletzungen und beruflich bedingte Abgänge hat sich unser Kader massiv dezimiert.“ Schon Mitte vergangener Saison mussten immer wieder unerfahrene Spielerinnen aus der Jugend oder Zweiten Damen einspringen.

Die Lösung des Problems muss vorwiegend vereinsintern gelingen. Engwer: „Wir haben eine neue Kreisläuferin dazugewonnen und werden es mit zwei A-Jugendlichen im Rückraum versuchen, die Doppelspielrecht besitzen.“ In der vergangenen Saison spielte die SG Harburg bis zur Winterpause um den Titel in der Landesliga und den Aufstieg mit, fiel bis zum Ende aber noch auf den viertletzten Tabellenplatz zurück. „Wir waren heilfroh, als die Saison endlich zu Ende ging“, so Engwer.

Immerhin konnte Trainer Harald Feindt gehalten werden. Momentan besteht der Kader aus 14 Spielerinnen. Los geht es am Sonntag, 18. September, mit einem Heimspiel in der Kerschensteinerstraße gegen den Ahrensburger TSV. Zudem wartet das Team gespannt auf die Auslosung der ersten Pokalrunde. „Traditionell ziehen wir da immer ein Freilos,“ lacht Charlin Engwer. So dünn die Personaldecke bei der Ersten Damen der SG Harburg auch ist, die Zweite und Dritte waren außergewöhnlich erfolgreich. Beide Damenteams stiegen auf – in die Bezirks- und die Kreisliga.

Es ist bei der SG Harburg gute Tradition, sich mit einem eigenen Vorbereitungsturnier auf die neue Handballsaison einzustimmen. Das Damen-A-Turnier stand diesmal ganz im Zeichen des Personalmangels. Nach dem Auftaktsieg mit einem Treffer gegen den Moorreger SV, einem Sieg gegen SG Wilhelmsburg III und dem Mammut-Siebenmeterwerfen gegen den SV Beckdorf, das nach 8:8 nach regulärer Spielzeit mit 23:22 gewonnen wurde, ging den SG-Damen die Puste aus. Sie verloren das Finale gegen Auftaktgegner Moorrege mit 9:21.

Die SGH-Landesligadamen trainieren dienstags und donnerstags abwechselnd in der Kersche und Am Pavillon, jeweils 19.45 bis 21.30 Uhr. Interessierte Spielerinnen melden sich bei Charlin Engwer, Telefon 0173/60 10 479.