Harburg
Faustball

Als Nachrücker zum Titelgewinn

Nathalie Domurath, Zoe Kleiböhmer, Lilly Bremer, Sarah Eisele, Kimberly Groß und Lara Boekhoff aren Mitte September zur deutschen Meisterschaft

Nathalie Domurath, Zoe Kleiböhmer, Lilly Bremer, Sarah Eisele, Kimberly Groß und Lara Boekhoff aren Mitte September zur deutschen Meisterschaft

Foto: TV Jahn Schneverdingen / HA

U14-Faustballmädchen des TV Jahn Schneverdingen werden ohne Satzverlust norddeutscher Meister.

Schneverdingen.  Wie heißt es so schön? Sie hatten keine Chance, aber sie haben sie genutzt. Obwohl Nathalie Domurath, Zoe Kleiböhmer, Lilly Bremer, Sarah Eisele, Kimberly Groß und Lara Boekhoff nur als Nachrücker ins Teilnehmerfeld gerutscht waren, blieben die U14-Faustball-Mädchen des TV Jahn Schneverdingen bei der norddeutschen Meisterschaft in Leverkusen ungeschlagen und qualifizierten sich für die deutsche Meisterschaft am 17. und 18. September in Waldrennach.

Gleich das Auftaktmatch gegen den Landesmeister SV Düdenbüttel verlief nach dem Geschmack der Mädchen aus der Heide. Mit 11:5 und 11:6 wurden die ersten Punkte überraschend problemlos verbucht. Im zweiten Spiel gegen Ahlhorner SV verloren die Rot-Weißen den ersten Satz mit 4:11. In den nächsten Durchgängen überzeugten die Jahn-Mädchen und gewannen mit 11:6 und 11:5. Jeweils eine durchschnittliche Leistung genügte für zwei 2:0-Gruppensiege gegen Solingen-Ohligs und Hamm.

Im Halbfinale erneut gegen Ahlhorn wurde der erste Abschnitt nur mit Mühe und Not mit 15:13 gewonnen. Auch danach ließen die Ahlhornerinnen nicht locker. Mit 11:8 behielt Schneverdingen letztlich die Oberhand und zog mit 2:0 ins Finale ein. Dort hieß der Gegner Wardenburger TV, der sich im anderen Halbfinale gegen Düdenbüttel durchgesetzt hatte. Gegen die Oldenburgerinnen ließ der TV Jahn von Anfang an nichts anbrennen und errang mit 11:4 und 11:8 den Titel des norddeutschen Meisters.

Erleichtert zeigte sich Trainer Jens Bulhöfer: „Trotz der manchmal deutlichen Ergebnisse mussten wir in jedem Spiel hart kämpfen. Wir sind deshalb sehr froh, dass wir uns für die DM qualifiziert haben. Das war ein sehr hartes Stück Arbeit.“