Harburg
Basketball

Jubiläums-Rookie-Camp in Hittfeld wieder ein voller Erfolg

Ein Gruppenbild

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Foto: Hittfeld Sharks / HA

Zum zehnten Mal erleben Kinder und Jugendliche Basketball total. Bundestrainer und Zweitligaspieler stellen sich den Fragen.

Hittfeld.  Der Eifer, mit dem die Kinder eine Woche lang beim 10. Rookie Camp der Hamburg Sharks in Hittfeld bei der Sache waren, stand ihnen lange ins Gesicht geschrieben. Auch den Betreuern war der große Spaß daran, Kindern den Basketballsport näher zu bringen, deutlich anzusehen.

Schuhe, Bälle und T-Shirts – es gab eigentlich nichts, auf das Pat Elzie (früher Erstligatrainer der BCJ Tigers und aktuell Head-Coach der Itzehoe Eagles), Nachwuchs-Bundestrainer Kay Blümel und Jacob Hollatz, der früher selbst für die Sharks spielte und aktuell ProB-Spieler in Oldenburg ist, nicht ihren Namenszug setzen sollten. Die Gäste waren die Stars beim Hittfelder Basketball-Camp in der Sporthalle Peperdieksberg, realisiert in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Basketball-Verband und dem Deutschen Basketball-Bund (DBB).

Das Camp unter Leitung von Lars Mittwollen, der als sportlicher Leiter der Sharks das Camp einst selbst ins Leben gerufen hatte, war etwas für Frühaufsteher: „Wecken ist immer um 7.30 Uhr”, sagte Unterstützerin Anke Simon-Hector. Alle Teilnehmer waren im nahe gelegenen Sunderhof untergebracht. Simon-Hector: „Hier waren wir die einzigen Gäste und der Sunderhof hatte sich zu hundert Prozent auf unsere Belange eingestellt.“ Bei den jungen Basketballtalenten ist das Hittfelder Camp seit Jahren beliebt. Schon einen Monat nach der Ausschreibung waren alle Plätze belegt. Die Nachwuchssportler lernten unter fachkundiger Anleitung, ihr Dribbling zu verbessern, feilten an ihrer Wurftechnik und Kondition.

Choreographie von Tanzlehrer Alex Baier gehört dazu

Das alles zu vermitteln, bedurfte einer logistischen Meisterleistung in Sachen Verpflegung. „Es kam vor, dass wir an einem Tag dreimal losfahren mussten, um neues Trinkwasser zu besorgen”, sagte Merle Joswich, ebenfalls eine ehrenamtliche Helferin. „Allein am ersten Tag haben die Kinder zwei Kartons mit Obst verzehrt.“ Auch an gesunden Zwischenmahlzeiten mangelte es zu keinem Zeitpunkt.

Für besondere Momente sorgte in diesem Jahr der Tanzlehrer Alex Baier, der sich gerade in Meckelfeld mit dem Tanzstudio „Fit and Dance“ selbstständig gemacht hat. Beier studierte mit allen Teilnehmern am Abschlussabend eine Choreographie ein, bei der alle Kinder einen riesen Spaß hatten. Zum Abschluss wurde kräftig in der Camp-Disco gefeiert. Alle Kinder, so Lars Mittwollen, waren während der sechs Tage mit Feuereifer und Leidenschaft bei der Sache. Und vielleicht ist einer von ihnen in einigen Jahren selbst Stargast beim Hittfelder Rookie-Camp, wird mit Fragen gelöchert und muss Autogramme geben – wie Jacob Hollatz, der den Sprung von den Sharks ins Nachwuchsteam der EWE Baskets Oldenburg geschafft hat und von der „Zweiten Liga“ in die Bundesliga strebt.