Harburg
Handball

BSV-Nachwuchs nimmt erste Hürde zur Oberliga

Der A-Jugendliche Jovan Conjic (M., Buxtehuder SV) findet eine Lücke zwischen Tom Wetzel (l.) und Finn Espenschied (verdeckt) vom TuS Aumühle

Der A-Jugendliche Jovan Conjic (M., Buxtehuder SV) findet eine Lücke zwischen Tom Wetzel (l.) und Finn Espenschied (verdeckt) vom TuS Aumühle

Foto: Katrin Beyer

Drei Jugendteams des Buxtehuder SV mischen noch um den Aufstieg mit. Die A-Mädchen sind bereits qualifiziert.

Buxtehude.  Die weibliche A-Jugend ist deutscher Meister, Emily Bölk hat gerade ihr Debüt in der Frauen-Nationalmannschaft gefeiert. Die Jugendarbeit beim Handball-Bundesligisten Buxtehuder SV trägt Früchte. Ausdruck für die erfolgreiche Ausbildung im Schatten der Bundesligafrauen ist auch, dass noch drei Jugendteams um den Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein kämpfen, für die die A-Mädchen als Hamburger Meister schon direkt qualifiziert sind.

Mit zwei Siegen hat die männliche B-Jugend des Buxtehuder SV in der ersten Runde der Oberliga-Qualifikation vorgelegt, in der heimischen Halle Nord erst den Walddörfer SV mit 18:16 und danach das HT Norderstedt mit 34:21 besiegt. Das Team von Trainer Ryszard Jedlinski ist damit direkt in die Schlussrunde eingezogen, die am kommenden Sonnabend in Aumühle in der Heinrich-Willers-Halle ausgetragen wird. Der Erste und Zweite dieser zweiten Runde qualifizieren sich für die Oberliga, der Dritte und Vierte spielen in der Hamburg-Liga.

Mit einem 25:9-Kantersieg gegen den TuS Aumühle-Wohltorf ist auch die männliche A-Jugend des Buxtehuder SV in eigener Halle in die Oberliga-Qualifikation gestartet. Damit war für das Team von Trainer Robert Frahm der Einzug in die nächste Runde geschafft. Das zweite Spiel gegen TuS Esingen war über die gesamte Spielzeit von zweimal 20 Minuten eine enge Kiste. „Keine Mannschaft konnte sich auf mehr als drei Tore absetzen. Am Ende haben wir eine hundertprozentige Torchance vergeben und mit der Schlusssirene noch einen Gegentreffer kassiert“, sagte Frahm nach der knappen 18:19-Niederlage.

Sein A-Jugend-Team trifft am kommenden Sonntag in Quickborn in der Lilli-Henoch-Halle um 11 Uhr auf die SG Hamburg-Nord, um 13 Uhr wieder auf Esingen und um 18 Uhr auf das HT Norderstedt. „Hamburg-Nord ist eindeutig die stärkste Mannschaft dieser Runde. Wir werden wohl gegen Norderstedt und Esingen um den zweiten direkten Aufstiegsplatz kämpfen,“ glaubt Robert Frahm.

Ein ähnliches Szenario zeichnet sich bei den B-Mädchen des Buxtehuder SV ab, die seit ein paar Wochen von Lars Dammann trainiert werden. Nach dem 24:18 gegen die SG Hamburg-Nord im ersten Spiel der ersten Qualirunde – auch sie fand in der Halle Nord statt – war der Einzug in die zweite und entscheidende Aufstiegsrunde bereits geschafft. Besonders in der Schlussphase vermochte das neu zusammengestellte Team mit Neuzugängen aus Lüneburg, Pinneberg und Nürnberg zu überzeugen und machte in den Schlussminuten aus einem 18:18-Gleichstand einen deutlichen Sieg.

Im zweiten Spiel gegen den TSV Ellerbek wechselte Lars Dammann, der gegen Hamburg-Nord noch die erste Sieben durchspielen ließ, kräftig durch. „Es ging ja praktisch um nichts mehr“, sagte Lars Dammann, dessen Team am kommenden Sonntag in der entscheidenden Runde um 12 Uhr auf den TuS Esingen und um 14 Uhr ein weiteres Mal auf den TSV Ellerbek trifft. Zwei der drei Teams der Schlussrunde qualifizieren sich für die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Am Sonntag wird auch wieder Teresa von Prittwitz zum B-Mädchenteam des BSV stoßen. Noch wohnt sie in Nürnberg, wird zum neuen Schuljahr komplett nach Buxtehude wechseln und umziehen.