Harburg
Leichtathletik

1855 Sportler engagieren sich beim Run for Help

Lüneburg.  Eine gegenüber der letzten Austragung vor zwei Jahren um 106 Sportlerinnen und Sportler gesteigerte Anzahl von Meldungen verzeichnete der 10. Stadtlauf „Run for Help“ in Lüneburg. Insgesamt legten sich 1855 Teilnehmer bei vier Laufwettbewerben über 75 Meter, 400 Meter, 800 Meter und im Hauptlauf über 8,75 Kilometer für die gute Sache ins Zeug. Alle Erlöse kommen der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) zugute. Bereits die Voranmeldungen hatten auf die Rekordbeteiligung hingedeutet.

Bemerkenswert war der hohe Anteil weiblicher Starter mit 43 Prozent. „Dies liegt sicherlich auch am Konzept der Veranstaltung, die ihren Schwerpunkt auf die Hilfe für andere setzt und weniger den Wettkampf um Zeiten und Platzierungen in den Mittelpunkt stellt“, vermutet der sportliche Leiter Wilhelm Stumpenhausen.

Im Hauptlauf über 8,75 Kilometer durch die historische Innenstadt und den Kurpark Lüneburgs bei sehr gutem Laufwetter erreichten 1055 Sportler aller Altersklassen das Ziel im Sportpark an der Uelzener Straße.

Auch die Bahnwettbewerbe für die Kinder und Jugendlichen erfreuten sich großer Beliebtheit. Über 400 Meter erreichten 109 Mädchen und 84 Jungen das Ziel, über 800 Meter waren es 101 Mädchen und 80 Jungen und im erstmals angebotenen Bambinilauf gingen 60 Kinder an den Start. Die Teamwertung um die größte vorangemeldete Gruppe verlief nicht so spannend wie zuletzt. Mit 141 Schülerinnen und Schülern war die St. Ursula-Schule die klare Nummer eins.

Ergebnisse Hauptlauf Frauen: 1. Pia Piecuch 33:26 min.; 2 Nane Bruns-Manecke (Lüneburg) 33:44 min.; 3. Karolin Ahrens (HC Lüneburg) 36:51 min. Männer: 1. Abdoullah Hamoureis 29:52 min.; 2. Christoph Meyer (Lüneburger SV) 30:14 min.; 3. Frank Reimann 30:26 min.
Größte Gruppen: 1. St. Ursula-Schule Lüneburg 141 Meldungen, 2. Schule im Roten Feld Lüneburg 110, 3. Hermann-Löns-Grundschule Lüneburg 75