Harburg
Sportpolitik

SVG Lüneburg hofft auf Arena für 3500 Zuschauer

Lüneburg.  Geplant und präsentiert wurden in und um Lüneburg schon einige Projekte. Jetzt unternehmen Stadt und Landkreis in einer konzertierten Aktion den nächsten Anlauf, eine wettkampfgerechte Sporthalle für bis zu 3500 Zuschauer zu bauen. Diese käme vor allem den Bundesliga-Volleyballern der SVG Lüneburg zugute, die bisher mit der Gellersenhalle in Reppenstedt vorlieb nehmen müssen. Die Zuschauerkapazität ist mit 800 Fans ebenso begrenzt wie die Deckenhöhe.

Im öffentlichen Sportausschuss des Landkreises und der Hansestadt Lüneburg stellten Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt am Donnerstag ihre Pläne vor. Sie nannten erstmals Details. Die Halle soll im Industriegebiet Vrestorfer Heide entstehen und etwa 3500 Zuschauern Platz bieten. Als möglicher Namensgeber ist die Sparkasse Lüneburg im Gespräch. Mit einer Deckenhöhe von 12,50 Metern würde diese Halle auch internationalen Kriterien des Volleyball-Verbandes genügen.

Dabei soll die Halle auch für Veranstaltungen genutzt werden können. Ein finaler Beschluss der zuständigen Gremien soll im August gefasst werden. Baubeginn könnte dann im Herbst 2016 sein, im optimalen Falle wäre eine Fertigstellung im September 2017 möglich. Demnach müsste die SVG Lüneburg, deren Ausnahmegenehmigung für die Gellersenhalle für die Saison 2017/2018 ausläuft, nicht in eine andere Halle ausweichen.

Baubeginn könnte im Herbst sein, Fertigstellung im September 2017

Mädge und Nahrstedt legten großen Wert darauf, dass diese Halle nicht ausschließlich für den Spitzensport gedacht sei. Vielmehr werde eine Lücke für den gesamten Sport geschlossen, vormittags könne dort auch Schulsport stattfinden. Betreiber der Halle könnte die iCampus Management GmbH werden, die sich mit zahlreichen Veranstaltungen in Lüneburg einen guten Ruf erarbeitet hat.

Die Bundesliga-Volleyballer der SVG Lüneburg hob Oberbürgermeister Ulrich Mädge in der Präsentation ausdrücklich hervor: „Sie haben eine starke Marke entwickelt, die die Region bundesweit vertritt. Das müssen andere erstmal schaffen.“ Landrat Manfred Nahrstedt merkte an, dass er beim letzten Besuch in der Hansestadt Hamburg vom Ersten Bürgermeister Olaf Scholz auf die Erfolge der Lüneburger Volleyballer angesprochen worden sei.

Erfreut zeigte sich SVG-Geschäftsführer Andreas Bahlburg: „Das ist ein sehr gelungener Entwurf, der die unterschiedlichen Anforderungen und Funktionalitäten hervorragend vereint. Wir haben die Schwesterhalle in Vechta besichtigt und sind vom Konzept dieser Halle sehr überzeugt.“