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Buchholzer Fußball-Club braucht Unterstützung

Pressesprecher Oliver Arndt (Buchholzer FC) mit dem Modell des neuen Vereinsheims des Architekten Titus Höfer

Pressesprecher Oliver Arndt (Buchholzer FC) mit dem Modell des neuen Vereinsheims des Architekten Titus Höfer

Foto: Günther Bröde / HA

Der BFC muss sein altes Vereinsheim wegen Schwammbefalls abreißen. Noch fehlen 40.000 Euro für einen Neubau am Holzweg.

Buchholz.  Ein paar Euro fehlen dem Buchholzer FC noch um sein neues Vereinsheim zu finanzieren. Genau gesagt, rund 40.000, die aber angesichts der Gesamtkosten von 700.000 tatsächlich nur noch ein kleiner Teil sind. Die Holzbaracke, die einst günstig bei ebay ersteigert wurde und am Holzweg fast zehn Jahre lang als Herberge für die Umkleiden und das Vereinsheim ihre Dienste geleistet hat, muss abgerissen werden. Diagnose: Schwammbefall. Der Buchholzer FC will die Finanzierungslücke durch Eigeninitiativen und zusätzliche Spenden schließen.

„Vor einem Jahr wurde der Schwammbefall unter dem Fußboden festgestellt. Der Abriss ist unvermeidlich,“ sagte Pressesprecher Oliver Arndt. Und ohne Vereinsheim gäbe es keinen Fußball mehr am Holzweg, das sei die unweigerliche Konsequenz. „Das wäre eine Katastrophe und deshalb benötigen wir dringend Unterstützung durch Sponsoren und Förderer“, ergänzt der Erste Vorsitzende Klaas Jensen. Das neue Vereinsheim ist nach dem Bau der vereinseigenen Sportanlage mit zwei Sportplätzen der zweite große Kraftakt für den gerade erst volljährig (18) gewordenen Verein..

Die neue Heimstätte des reinen Fußballvereins soll drei Meter länger werden. Das gesamte Untergeschoss ist für Umkleidekabinen vorgesehen. Vereinslokal und -büro sowie ein Besprechungsraum sollen im Obergeschoss eingerichtetwerden, dort kann von einer Veranda aus auch das Geschehen auf den Sportplätzen eingesehen werden. Der Finanzplan sieht 25.000 Euro Eigenkapital und Zuschüsse der Stadt Buchholz von 136.000 und des Landessportbundes von 90.000 Euro sowie einen Kredit der Volksbank Lüneburger Heide von 400.000 Euro vor und steht soweit. „Damit können wir anfangen“, sagte Oliver Arndt, wenn alle Stricke reißen, müsste der Ausbau des Obergeschosses aufgeschoben werden.

Das Bestreben des Vereins ist es, im Oktober das bestehende Holzgebäude abzureißen und bis zum 1. März 2017 ins neue Vereinsheim einzuziehen. An eigenen Aktionen, die auch zur Finanzierung beitragen sollen, sind am 1. Mai ein Sponsorenlauf, ein großes Turnierwochenende am 11. und 12. Juni mit dem „Tag des Mädchenfußballs“ mit Unterstützung des Deutschen Fußball-Bundes und einem Sponsoren-Cup geplant, dazu wird sich der Verein auch wieder im September auf dem Buchholzer Stadtfest präsentieren. Für den 30. September ist eine „Abriss-Party“ geplant.

„Wir schaffen das - mit Ihrer Hilfe“, wendet sich der Vereinsvorstand an die Öffentlichkeit. Prominente wie Ina Müller, Bettina Tietjen und Werder-Profi Fin Bartels werben in der jüngsten Ausgabe der Vereinszeitung auf Hochglanz für das Projekt „Neues Vereinsheim“ des Buchholzer FC, dessen Mitgliederzahl stetig angewachsen ist. Vier waren es bei der Gründung in 1998, mehr als 700 sind es gegenwärtig. Der Club mit 35 Mannschaften, darunter mehrere Mädchen- und Frauenteams, gehört zu den 15 größten Fußballvereinen in Niedersachsen und engagiert sich in Kitas, Schulen und Behinderteieinrichtungen.

Der Buchholzer FC hat für das Projekt Vereinsheim ein Spendenkonto eingerichtet bei der Volksbank Lüneburger Heide: IBAN DE 42 2046 0300 2104 407407.