Harburg
Handball

Starker Anfang, schwaches Ende für Ashausens Oberligafrauen

Ashausen.  50 Minuten richtig guter Handball waren für die Oberligafrauen des MTV Ashausen-Gehrden nicht genug, um etwas Zählbares vom Auswärtsspiel bei der HG Rosdorf-Grone mitzunehmen. Trainer Sascha Sondermann hatte mit Anne Kunzelmann, Marina Guz und Jana Behn nur drei Rückraumspielerinnen zur Verfügung. Irgendwann waren deren Kräfte aufgebraucht. In den letzten Minuten machten die Gastgeberinnen aus dem 22:22-Zwischenstand noch einen 33:27 (16:16)-Heimsieg. „Für mich ist die Niederlage um drei Tore zu hoch ausgefallen“, sagte der Coach.

Rosdorf begann mit einer offensiven 5:1-Deckung. Die sich bietenden Räume waren ein gefundenes Fressen für Ashausen, das fulminant startete (8:1). Erst nach einer Auszeit und Umstellung auf 6:0-Abwehr kamen die mit erst drei Saisonniederlagen belasteten Göttingerinnen besser ins Spiel. Ashausen bekam vermehrt Probleme aus dem Rückraum, hielt die Partie auch dank der starken kämpferischen Leistung bis weit in die zweite Hälfte hinein ausgeglichen. Erst in den letzten zehn Minuten ging es dahin.

„Sie hat bärenstark gehalten“, gab es ein Sonderlob vom Trainer für Keeperin Madeleine Pilzecker. Die meisten Tore erzielten Daniela Bieck (7), Anne Kunzelmann (6) und Jana Behn (4). Am Sonnabend, 20. Februar, 17 Uhr, kommt der Tabellenführer HSG Plesse-Hardenberg nach Ashausen.