Harburg
Wasserball

Wasserballer auf dem Weg in die Erste Bundesliga

Wilhelmsburg.  Wasserball hat auf der Elbinsel Wilhelmsburg eine lange Tradition. Seit dem Bau der Schwimmhalle Inselpark ist Wilhelmsburg sogar Stützpunkt der deutschen Jugendwasserballer, auch die Frauen des ETV Hamburg tragen dort ihre Bundesliga-Heimspiele aus. Zweimal war das Wilhelmsburger Bad bereits Austragungsstätte von Weltligaspielen der deutschen Männer- und Frauen-Nationalmannschaft.

Seit zwei Jahren sind in Wilhelmsburg auch die Männer des SV Poseidon Hamburg zu Hause, trainieren dort – außer im Sommer – neun Monate pro Jahr und tragen auch ihre Heimspiele aus. Bald vielleicht sogar als Bundesligist, denn die Hamburger Wasserballer stehen auf dem Sprung in die Deutsche Wasserball-Liga.

Am Wochenende spielt Poseidon in Brandenburg an der Havel das Aufstiegsturnier zur Ersten Liga, bei dem sie als ungeschlagener Meister der 2. Liga antreten. Die vier Regionalmeister machen zwei Aufsteiger unter sich aus. Gegner im Freiwasser des Marienbades sind Westmeister Duisburger SV 98, der süddeutsche Titelträger SC Wasserfreunde Fulda und aus der Ost-Staffel der Gastgeber SGW Brandenburg.

Einen Fitness- und Härtetest haben die Poseidon-Wasserballer am vergangenen Wochenende bestanden. Innerhalb von nur 26 Stunden gewannen sie vier Spiele in Folge und machten mit dem Gewinn des Nord-Pokals das Double perfekt. Trainer Sven Reinhardt sieht sein Team gut gerüstet für den Wiederaufstieg in die Erste Liga nach drei Jahren.