Harburg
Handball

Hollenstedts Handballfrauen lassen Sektkorken knallen

Die Oberliga-Handballfrauen des TuS Jahn Hollenstedt lassen es nach dem unerwartet deutlichen Sieg gegen Heidemark richtig krachen

Die Oberliga-Handballfrauen des TuS Jahn Hollenstedt lassen es nach dem unerwartet deutlichen Sieg gegen Heidemark richtig krachen

Foto: Uwe Stelling / Uwe Stellung

Das Oberligateam des TuS Jahn holt sich im Topspiel die Meisterschaft, weiß aber noch nicht, ob der Meister auch aufsteigen darf.

Hollenstedt.  Auf diesen Augenblick hatten sie lange gewartet. Nach dem 37:23-Heimsieg gegen die HSG Heidmark war es endlich soweit. Die Handballfrauen des TuS Jahn Hollenstedt hatten den Titel in der Tasche, die Meisterschaft in der Oberliga Niedersachsen ist ihnen nach diesem unerwartet deutlichen Sieg drei Spieltage vor Schluss nicht mehr zu nehmen.

Es war das alles entscheidende Spiel gegen einen hartnäckigen Gegner, der sie im Hinspiel noch mit 32:29 bezwungen hatte. Dass die eine oder andere Leistungsträgerin nicht ihren besten Tag erwischte, kompensierten eine überragende Julia Fritsche, mit sieben Treffern auch beste Werferin, sowie Rebecca Burandt am Kreis und Nathalie Birett im Rückraum in herausragender Weise. „Wir haben anfangs gar nicht realisiert, wie gut wir gespielt haben“, sagte Trainer Lars Dammann. Nach der Schlusssirene brachen alle Dämme. Erst gab es die obligatorische Sektdusche für die Spielerinnen, danach war vor der Halle der Trainer dran. Jetzt richtet sich der Blick auf die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Nur wenn die HSG Jörl am letzten Spieltag noch Zweite wird, steht den Hollenstedter Frauen auf ihrem Weg in die 3. Liga noch ein Aufstiegsspiel bevor.